Am 04. März nach Hohenschönhausen – Es gibt keen ruhigen Randbezirk!

25. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Die NPD macht jetzt auf familienfreundlich. Am 04. März 2015 planen sie zum siebten Mal durch Hohenschönhausen zu marschieren. Hintergrund der Nazi-Mobilisierungen sind ein geplantes Container-Lager und eine errichtete Notunterkunft für Geflüchtete. In ihrer Ankündigung auf der NPD-nahen Facebook-Seite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” laden sie zu einem “Familienspaziergang gegen Überfremdung” ein.

Diese Einladung lassen wir uns nicht entgehen. Nachdem die sechste geplante Nazi-Demonstration am 11. Februar in Hohenschönhausen nur noch 20 Nasen auf die Straße gelockt hat und auch ihr Auftritt am vergangenen Samstag am S-Lichtenberg ein Griff ins Klo war, ist dies scheinbar der letzte kümmerliche Versuch ihren Menschenhass auf die Straße zu tragen.

Auch wenn den organisierenden Nazis allmählich die Teilnehmer*innen abspringen, ist jede*r Rassist*in auf der Straße eine*r zu viel. Also nutzen wir die Chance, ihnen in Hohenschönhausen ein für alle Mal den Gar auszumachen. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Nazis keinen Meter marschieren können. Deshalb laden wir alle dazu ein, sich dem Nazi-Aufmarsch entschlossen entgegenzustellen.
Rassist*innen-Aufmärsche bleiben unbequem – egal ob in den Randbezirken oder im Szene-Kiez!

Antirassistische Gegenproteste: 18 Uhr S-Hohenschönhausen, Egon-Erwin-Kisch-Straße (vor dem Bürgeramt)
Gemeinsame Anreise aus der Innenstadt: 17.30 Uhr S-Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße

“Weil die Politik wird nichts machen. Und die Bullen werden auch nichts machen. Also, liegt es an uns! Tut euch zusammen, auch wenn’s scheiße kalt ist, auch wenn’s nervig ist die ganze Zeit die Nazi-Fratzen zu sehen!”
Mobi-Video: youtu.be/krBhTxirgEE

Chronik der rassistischen Mobilisierungen und der Gegenproteste in Berlin