23. Februar 2019 | News Redaktion

In Sachen Drohbriefe gegen unsere Strukturen gibt es einige neue Informationen. Wie der RBB ausführlich berichtet, wurde ein Ex-LKA-Mitarbeiter bereits rechtskräftig unter Geheimhaltung dafür verurteilt. Dies war geschehen, um den Rest des Staatsschutzes vor weiteren Ermittlungen zu schützen. Es ist offensichtlich, dass hier mal wieder die Einzeltäterthese herangezogen wurde um den faschistoiden Charakter der Polizei zu kaschieren. Wir wissen es besser und wir wissen noch mehr.

Hier als Grundlage der rbb-Bericht, der die (F)aktenlage gut darstellt: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/02/drohbriefe-berlin-polizist-linke-szene-helfer.html

1. Februar 2019 | News Redaktion

Kürzlich wurde das La Parrilla – ein Lokal, das in der Vergangenheit die AfD- von Fraktion, über Stammtische, zu JA bei sich willkommen hieß – von Aktivist*innen als „AfD-Lokal“ in der unmittelbaren Umgebung wortwörtlich sichtbar gemacht.

Sprayer*innen labelten die Fenster-Fassade in der Albrechtstraße mit "AfD - Lokal", um für die Umgebung, Gäste und Passant*innen sichtbar zu machen, was in antifaschistischen Kreisen schon länger bekannt ist und bekämpft wird.

16. Januar 2019 | News Redaktion

Wie die Polizei vermeldet, haben "Unbekannte" dem AfD-Büro in Blankenburg in der Nacht vom 12. auf den 13.01. einen Besuch abgestattet und die Eingangstür mit Steinen eingeworfen. Das Wahlkreisbüro in der Straße Alt-Blankenburg 12a, 13129 Berlin wurde im September 2017 offiziell eröffnet. Bereits zuvor konnte die AfD den Raum nutzen. Im Dezember hatte die AfD Pankow das ehemalige Lokal für ihre Weihnachtsfeier genutzt. Der Wirt der ursprünglich geplanten Lokalität hatte sie nach Protesten auf die Straße gesetzt. Die Weihnachtsfeier wurde von Gegenprotesten begeleitet.

Rund eine Woche zuvor hatte bereits ein AfD-Büro in Steglitz Farbe abbekommen.

16. Januar 2019 | News Redaktion

Vom 18. bis 20. Januar findet in der Berliner Humboldt-Uni der Kongress „Nationalismus ist keine Alternative statt“. Als Kampagne „Kein Raum der AfD“ beteiligen wir uns an dieser wichtigen Initiative gegen den Rechtsruck mit einer Demonstration gegen die lokalen Treffpunkte der AfD.

10. Januar 2019 | News Redaktion

Wie der Presse und einer Mittelung der Bullen zu entnehmen ist, hat das AfD-Büro in Lichterfelde in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar Farbbeutel abbekommen:

Eine Objektschutzstreife stellte in der vergangenen Nacht gegen 3.10 Uhr eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in Lichterfelde fest. Unbekannte hatten einen Farbbeutel gegen die Jalousie des Büros im Jungfernstieg geworfen. Die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Seit einiger Zeit befinden sich sogar zwei AfD-Büros im Jungfernstieg unmittelbar am S-Bhf Lichterfelde Ost: ein gemeinsame Abgeordnetenbüro von Andreas Wild und Hans-Joachim Berg, sowie ein von Andreas Wild betriebener Veranstaltungsraum nebenan (Jungfernstieg 3 und 4b). In letzteren versucht Wild zwei-wöchentlich Veranstaltungen durchzuführen. Im AfD-Sprech heißen die Räumlichkeiten auch "Staatsreperatur".

10. Januar 2019 | News Redaktion

Im April 2018 erschien in der "Berliner Morgenpost" ein Artikel mit Informationen zur Anschlagsserie von Neuköllner Neonazis, die nun schon seit zweieinhalb Jahren andauert (1). Zwei Personen stehen demnach im Fokus der Polizei: Sebastian Thom (2) und Tilo Paulenz. Laut Morgenpost gibt es konkrete Hinweise, die die beiden belasten. Passiert ist seitdem wenig. Auf die Rolle des langjährigen Neuköllner NPD-Vorsitzenden Thom als einer der Hauptverdächtigen hatten antifaschistische Gruppen schon früh und wiederholt hingewiesen (3). Doch wer ist Tilo Paulenz?

10. Januar 2019 | News Redaktion

Berliner Ermittlungsbehörden betrachten Sebastian Thom (NPD) und Tilo Paulenz (AfD) als dringend tatverdächtig, Brandstiftungen an Autos von politischen Gegnern in Berlin-Neukölln begangen zu haben. Womöglich hatte der Verfassungsschutz bereits zuvor Hinweise auf die Taten.

Die extrem rechten Nachbarn Thom und Paulenz sollen am Morgen des 1. Februar 2018 unter anderem das Auto eines Politikers der Partei DIE LINKE angezündet haben. Der Carport stand neben einem zur Tatzeit bewohnten Einfamilienhaus. Der Gasanschluss der Familie befand sich unmittelbar neben der Brand­stelle. Kurz zuvor brannte in unmittelbarer Umgebung das Auto eines Buchhändlers, welcher bereits mehrmals Attacken der lokalen Neonaziszene ausgesetzt war. Die lebensbedrohliche Tat hätte möglicherweise in mehrerer Hinsicht verhindert werden können.

3. Januar 2019 | News Redaktion

Vor zwei Wochen wurden mehrere Neonazis im Bezirk Alt-Treptow an der Grenze zu Neukölln geoutet.

27. Dezember 2018 | News Redaktion

Am 18. August, vor nunmehr vier Monaten, liefen circa 800 Faschist*innen durch Friedrichshain und Lichtenberg. Trotz monatelanger Vorbereitung und Mobilisierung gelang es nicht den Aufmarsch zu stoppen. Eine Auswertung der antifaschistischen Kampagne “NS-Verherrlichung stoppen!”, der Geschehnisse am 18. August und der Frage von Strategien und Perspektiven.

16. Dezember 2018 | News Redaktion

Auch der Wirt des Restaurants „Trattoria Giardini del Villagio“ in Berlin Heiligensee hat die völkisch-rassistische AfD vor die Tür gesetzt, diesmal den Bezirksverband Reinickendorf. Die Aufklärung über die bevorstehende Weihnachtsfeier, die geladenen Gästen und die Ankündigung breiten Widerstands dagegen sorgten für eine Absage.

11. Dezember 2018 | News Redaktion

Am 07.12.2018 veranstaltete die AfD Pankow ein Weihnachtsfest in ihrem Bürgerbüro in Blankenburg, nachdem sie zuvor von Antifaschist*innen aus dem von ihr angemieteten Restaurant "Landshaus Pankow" vertrieben wurde. Auch gegen das dortige Weihnachtsfest formierte sich schnell Widerstand. Eine antifaschistische Demonstration zog mit rund 70 Menschen vor das AfD- Bürgerbüro und sorgte dafür das Fest und die vermeintliche Bürgernähe der AfD zu stören.

9. Dezember 2018 | News Redaktion

Wie der Blog Friedensdemo Watch berichtet, ist bei dem Jugendwiderstand - eine maoistische Gruppe aus Neukölln, die vor allem durch die Kombination von Antisemitismus und Gewalt gegen Linke bekannt ist - mindestens ein ehemaliger Neonazi aktiv, der keinen nachvollziehbaren Ausstiegsprozess vollzogen hat. Wir dokumentieren hier den entsprechenden Teil einer längeren Veröffentlichung von Friedensdemo Watch zum Jugendwiderstand.

3. Dezember 2018 | News Redaktion

Am 20.11.2018 protestierten rund 80 Antifaschist*innen vor dem Restaurant Maestral in Reinickendorf um ihrer Wut über die Vermietung des Lokals an Neofaschist*innen Luft zu machen. Im Vorfeld gab es Solidarisierungen mit der AfD von CDU und besorgten Bürgern. Vor Ort war von dieser rechten Solidarität allerdings nichts zu spüren.

27. November 2018 | News Redaktion

Die Zitadelle Spandau ist für die AfD ein letzter Zufluchtsort geworden. Hier konnten in den vergangenen zwei Jahren Veranstaltungen mit Beatrix von Storch, Alice Weidel oder Nigel Farage (UKIP) durchgezogen werden. Die Zitadelle stellte der Partei sogar Räume für zwei Parteitage 2018 zur Verfügung. Trotz Protesten schweigt die Verwaltung der Zitadelle.Nichts und niemand verplichtet die Verwaltung der Zitadelle, an die AfD zu vermieten.

Der Kampf gegen den Rechtsruck und insbesondere gegen die AfD in Berlin wirkt. Zahlreiche Proteste und Widerstandaktionen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die AfD zunehmend Probleme hat, Räumlichkeiten zu finden, um ihre Parteitage durchführen zu können.

24. November 2018 | News Redaktion

Am Abend des 22. November haben wir im laufenden Betrieb die Bar "Sturgis" mit Buttersäure und Pfefferspray angegriffen. Die Kneipe in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Lichtenberg ist seit vielen Jahren Treffpunkt der Berliner Nazi-Szene. Lange Zeit aktive Nazis wie Oliver Oeltze (Mitglied der "Vandalen" und Ordner auf bundesweiten Aufmärschen) und David Linke ("Der Dritte Weg" und Hooligan des BFC Dynamo) gehören zur Stammkundschaft der Kneipe. Bei diesem Klientel verwundert es nicht, dass es in der letzten Zeit auch immer wieder zu Angriffen in den Straßen rund um die Kneipe auf Andersdenkende, Geflüchtete und Migranten kam.

20. November 2018 | News Redaktion

Vor 26 Jahren, am 21. November 1992 wurde der Hausbesetzer und Antifaschist Silvio Meier von einer Gruppe Neonazis ermordet. In Gedenken an ihn findet am 21. November 2018 um 17:00 Uhr wie jedes Jahr eine Mahnwache im U-Samariterstr. statt. Gerade in Zeiten des erstarkenden Faschismus ist es notwendig, die Erinnerung an Antifaschisten wie Silvio Meier wachzuhalten. Kommt Vorbei - Erinnern heißt kämpfen!

20. November 2018 | News Redaktion

Antifaschismus wirkt – die Berliner AfD hat seit langer Zeit große Schwierigkeiten, in Berlin passende Räume für ihre Veranstaltungen und Treffen zu finden. Das Steakhaus La Parilla, Albrechtstraße 11, in Mitte ist einer der letzten verbleibenden Räume für Stammtische und andere Treffen. Dem Betreiber ist bewusst, wer hier bewirtet wird und welche Politik damit unterstützt wird.

Die verschiedensten Teile der AfD treffen sich hier, einen Steinwurf vom S-Bahnhof Friedrichstraße entfernt, oft und gerne. Die Kennenlerntreffen des Landesverbands, Stammtische der Jungen Alternative, Arbeitsgruppen der Fraktion im Abgeordnetenhaus, sowie informelle Treffen von BundestagsmitarbeiterInnen – all das ist im La Parilla willkommen, meistens im Nebenraum, von der Straße aus gesehen links.

28. April 2018 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Im Januar wurde die sechste Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherchezeitung "Fight Back" veröffentlicht. Mehrere tausend Stück wurden seitdem verteilt. Nun kann die Ausgabe auch digital eingesehen werden.

Auf unserem Portal ist die exklusiv als PDF eingestellt.

 

 

31. August 2017 | News Redaktion

Letzte Woche Freitag wurde Indymedia Linksunten durch den Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verboten. In Freiburg wurden mehrere Wohnungen und das linke Zentrum KTS durchsucht. Seitdem ist linksunten.indymedia.org in seiner alten Form nicht mehr erreichbar.

9. August 2017 | News Redaktion

Broschüre als PDF herunterladen

Während die ersten Wahlplakate für die Bundestagswahl Ende September 2017 von den Masten hängen, wurde die zweite Auflage der Broschüre „Wer ist die Berliner AfD“ veröffentlicht. Auf 20 Seiten werden wieder die Bezirksverbände (erweitert um die Fraktionen in den BVVen), die AfD-Stadträte in den Bezirksämtern, der Landesvorstand, die Arbeit der Fraktion im Abgeordnetenhaus und die MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt wieder auf den Organisationsangeboten für Jugendliche und auf die Räume der AfD. In einem Beitrag wird auch das AfD-Bundestagswahlprogramm unter die Lupe genommen. Wir wollen mit der Broschüre die Grundlagen für zielgerichtete antifasch