24. Oktober 2014 | News Redaktion

Jedes Jahr findet in Berlin-Moabit eine Gedenkveranstaltung für die Novemberpogrome um den 9.November 1938 statt. Sie markieren den Übergang von der systematischen Entrechtung und Diskriminierung von Jüdinnen*Juden im Dritten Reich zu ihrer Deportation und Ermordung. Im Zeitraum vom 7. bis zum 13. November wurden über 1.400 Synagogen, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe zerstört und verwüstet. Der 9. November bildete den vorläufigen Höhepunkt der Eskalation.

21. Oktober 2014 | News Redaktion

Im Windschatten von "Thor Steinar" haben sich in den vergangenen Jahren mehrere Marken gegründet, versuchen ein ähnliches rechtes subkulturelles Klientel abzuschöpfen. Neben "Erik & Sons" und "Hermannsland" ist das vor allem das "Label 23", das sich vor allem an eine Fitness- und Kampfsportklientel richtet und dabei keine Trennschärfe zu Neonazis besitzt.

Nun hat in der Mühlenstraße 66 ein Laden dieser Marke eröffnet. Bei der Eröffnung war unter anderem der Kampfsportler Mario Schulz anwesend, der gern mit Hitler-Shirts durch Mallorca reist.

Ausführliche Informationen zu Label 23 gibt es in einem Artikel des Antifaschistischen InfoBlatts.

21. Oktober 2014 | News Redaktion

Seit über 20 Jahren gehen Antifaschist*innen Ende November in Friedrichshain auf die Straße, um an die Ermordung von Silvio Meier und all den anderen Opfern rechter Gewalt zu erinnern. Es war schon immer ein Anliegen der Demo aktuelle nazistische Entwicklungen zu benennen und gegen diese vorzugehen. Ebenfalls spielten tagespolitische Schwerpunkte eine zentrale Rolle, wie die Verteidigung von linken Freiräumen, rassistische Angriffe, die Verschärfung der Asylpolitik sowie Gentrifizierung. Dieses Jahr soll die Demonstration von Friedrichshain nach Kreuzberg gehen, um sich mit einem Teil der aktuellen politischen Kämpfe in Berlin zu solidarisieren, unter anderem mit den Kämpfen um Wohnraum und jene gegen den rassistischen Normalzustand.

Wer war Silvio Meier?

 
 

AUS TRAUER WIRD WUT

Am Abend des 21. November 1992 war Silvio Meier mit drei FreundInnen auf dem Weg zu einer Party. Auf dem U-Bahnhof Samariterstraße trafen sie auf eine Gruppe junger Neonazis, von denen einige rechte Aufnäher trugen. Die Linken stellten die Rechten zur Rede und nahmen ihnen die Aufnäher ab.

Silvio Meier-Demonstration 2014

23. November 2014 Pressemitteilung des Silvio-Meier-Bündnisses: »Bündnis verurteilt Polizei Gewalt auf der Silvio-Meier-Demonstration«

+++ 4.000 bei Silvio-Meier-Demonstration +++ Gewalttätige Provokation durch Berliner Polizei +++ Mehrere verletzte Demonstranten +++ Antifaschistischer Protest gegen Naziaufmarsch in Berlin-Marzahn +++

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