Andreas Wild

27. Mai 2020 | News Redaktion

Die "Hygienedemos" am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin haben sich zu einem breiten Feld von Protesten in der ganzen Stadt entwickelt. Regelmäßig beteiligen sich mehrere hundert Personen – darunter zahlreiche Anhänger*innen der (extremen) Rechten sowie rechtsoffene Verschwörungsideolog*innen. Ein Überblick über Entwicklung und zentrale Akteur*innen.

29. März 2020 | News Redaktion

Haarscharf an der Grenze zu Brandenburg gelegen, ist das "Casino" das Vereinsheim der Siedlergemeinschaft Am Zwickauer Damm e.V. In dem biederen Ambiente einer 1939 fertiggestellten Stadtrandsiedlung hat die Neuköllner AfD ihren bevorzugten Ort für Veranstaltungen gefunden, die ein größeres Publikum ansprechen sollen. Der Betreiber, der das "Casino" im April 2017 übernommen hat, stellt der Partei den großen Saal mit Bühne für bis zu 150 Personen seitdem regelmäßig zur Verfügung und stellt sich schon mal selbst hinter den Grill, um die Würste für die Rassist_innen zu wenden. Bei so viel Gastfreundschaft nimmt es die AfD gerne in Kauf, die Besucher_innen von einem Schleusungspunkt am nächsten U-Bahnhof mit einem improvisierten PKW-Shuttle zum abgelegenen Veranstaltungsort bringen zu müssen.

23. Oktober 2019 | News Redaktion

Am Wochende wurde das AfD-Büro unweit des S-Bhf Lichterfelde Ost mit Farbe und dem Schriftzug "Nazis" markiert. Die freudige Nachricht vermeldet unter anderem der Tagesspiegel unter Berufung auf die Bullen. Das Abgeordnetenbüro wird von Andreas Wild und Hans-Joachim Berg gemeinsam betrieben. Im Nebengebäude liegt die sogenannte "Staatsreperatur". Die Staatsreperatur ist ein Veranstaltungsraum, der fast ausschließlich von Andreas Wild genutzt wird. Eine Streife habe am Samstagmorgen großflächige Schriftzüge und Farbflecken an der Fassade, den Rollläden und dem Briefkasten des Büros bemerkt, so die Bullen.

10. Januar 2019 | News Redaktion

Wie der Presse und einer Mittelung der Bullen zu entnehmen ist, hat das AfD-Büro in Lichterfelde in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar Farbbeutel abbekommen:

Eine Objektschutzstreife stellte in der vergangenen Nacht gegen 3.10 Uhr eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in Lichterfelde fest. Unbekannte hatten einen Farbbeutel gegen die Jalousie des Büros im Jungfernstieg geworfen. Die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Seit einiger Zeit befinden sich sogar zwei AfD-Büros im Jungfernstieg unmittelbar am S-Bhf Lichterfelde Ost: ein gemeinsame Abgeordnetenbüro von Andreas Wild und Hans-Joachim Berg, sowie ein von Andreas Wild betriebener Veranstaltungsraum nebenan (Jungfernstieg 3 und 4b). In letzteren versucht Wild zwei-wöchentlich Veranstaltungen durchzuführen. Im AfD-Sprech heißen die Räumlichkeiten auch "Staatsreperatur".

6. September 2018 | News Redaktion

Seit 1991 finden in Charlottenburg-Wilmersdorf die sogenannten Dienstagsgespräche des Neonazis Hans-Ulrich Pieper (NPD) statt. Piepers Mission ist die Vernetzung von völkisch denkenden Eliten in verschiedenen Lebensbereichen. So finden sich unter den bisherigen Referenten Militärs, Diplomaten, Polizisten, Unternehmer und viele weitere gescheiterte Gestalten.

Das Format der Dienstagsgespräche ist darauf ausgerichtet eine Brückenfunktion von rechtskonservativen bis hin zu Neonazis zu ermöglichen. Das aktive Bewerben der Dienstagsgespräche bei “Bärgida” und Teilen der Berliner AfD verdeutlichen dies.

25. Mai 2018 | News Redaktion

Kein Tag ohne Anti-AfD-Aktion in Berlin vor dem Aufmarsch dieser Arschloch-Partei. Nach Montag (Friedrichshain/ Pankow) kam der Dienstag (Lichtenberg), und nun letzte Nacht, wurde offenbar das Büro von Andreas Wild bzw. seiner Firma „Arbeit und Beratung“ in der Lichtenberger Möllendorffstraße angegriffen.

29. Januar 2018 | News Redaktion

Rund 50 Antifaschist*innen haben am 16. Dezember 2017 gegen den Bezirksparteitag der AfD Steglitz-Zehlendorf am S-Bhf. Wannsee demonstriert. Unter lautstarken Protesten der Antifaschist*innen versammelten sich ab 13 Uhr rund 60 Mitgliede der rassistischen, nationalistischen und frauenfeindlichen Partei im Hotel und Restaurant BonVerde. Die Kundgebung richtete sich nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen das BonVerde - auch bekannt als Wannsee-Hof - das seit Jahren der AfD einen Raum für Veranstaltungen bietet.

9. Januar 2018 | News Redaktion

Am Sonntag will die AfD in Dessau das Gedenken an den ermordeten Oury Jalloh stören. Ihr Motto lautet „Die Akte Oury Jalloh schließen“. Auch Berliner AfD-Kader, rund um den Höcke-Fan Andreas Wild (Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus), haben angekündigt daran teilzunehmen. Um Wild daran zu erinnern, dass solche Aktionen ihn persönlich was kosten, wurden die Scheiben seiner Arbeitagentur „Arbeit und Beratung“ in Berlin-Lichtenberg in der Nacht auf den 3. Januar zerstört.

14. Dezember 2017 | News Redaktion
Am Samstag, 16.12., will die AfD Steglitz-Zehlendorf ihren Bezirksparteitag im BonVerde am S-Bhf. Wannsee durchführen. Der Steglitz-Zehlendorfer Bezirksverband ist der größte und einflussreichste Berlins. Wir wollen und wir werden dieses Treffen rechter HetzerInnen nicht ohne unseren Protest über die Bühne gehen lassen!
 
18. November 2017 | News Redaktion

Am kommenden Montag, dem 20. November, will Andreas Wild (AfD) erneut eine sogenannte "Montagskundgebung" abhalten. Auf der Kundgebung wollen Wild und die angekündigten RednerInnen Leyla Bilge und Volkert Wögens gegen das Recht auf Familiennachzug für Geflüchtete Stimmung machen. Los geht es um 18 Uhr am Gendarmenmarkt Ecke Mohrenstraße.

Zu den beiden ersten "Montagskundgebungen" am 16. und 30. Oktober am Steglitzer Hermann-Ehlers-Platz hatte Wild nur wenige AfDlerInnen motivieren können. Ihnen standen deutlich mehr Gegendemonstrant*innen gegenüber. Teilweise wurden die Reden trotz Lautsprecheranlage durch die Gegenproteste übertönt. Eine räumliche Trennung von AfDlerInnen und Antifaschist*innen ist der Polizei nicht gelungen.

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