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4. April 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Der Frühling fängt nicht gut an für die Neuköllner Neonaziszene und einiges spricht dafür, dass es in nächster Zeit nicht besser wird. Antifaschist_innen zerren mittels hunderter verklebter Aufkleber in ihrem Wohnumfeld die Namen und Gesichter von lokalen Führungskadern aus der Anonymität. Zugleich fallen diesen ihre Gewaltaktionen der letzten Monate in Form von Hausdurchsuchungen und Anklagen auf die Füße. Einen von Neuköllner Neonazis als Treffpunkt angemieteter Bunker wurde ihnen in Folge zivilgesellschaftlichen Drucks gekündigt. Die antifaschistische Mobilisierung zur Demonstration am 13. April 2012 geht derweil in die heiße Phase.

21. März 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Am Donnerstag findet im Bundesrat eine Sondersitzung der Innenministerkonferenz statt, auf dem ein mögliches NPD-Verbot diskutiert werden soll.
Aus diesem Grund findet ab 9 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto "Für ein NPD-Verbot! – Jetzt! – Gegen institutionellen und alltäglichen Rassismus!" gegenüber des Bundesrats-Gebäudes in der Leipziger Straße statt (nähe S- & U-Bhf. Potsdamer Platz).

19. März 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Obwohl viele gleichzeitig für die NPD aktiv sind, ist die Neuköllner Neonaziszene geprägt vom militanten Habitus der „Autonomen Nationalisten“. Angriffe auf Politische Gegner_innen, deren Einrichtungen und das was sie dafür halten gehören fest zum Repertoire der Rudower Kamerad_innen. Seit August 2009 kommt es auch im als alternativ geltenden Nordteil des Bezirkes vermehrt zu neonazistischen Anschlägen auf linke Projekte. Höhepunkte der Angriffswelle waren zwei Brandanschläge auf ein Jugendzentrum der „Falken“ im Juni und November letzten Jahres.

5. März 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

... wenn du festgenommen worden bist oder Festnahmen beobachtet hast!

Auf der antifaschistischen Demonstration am 2. März 2012 in Berlin-Schöneweide wurden mehrere Personen festgenommen. Laut Polizei wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand eingeleitet. Wenn du festgenommen worden bist und nun ein Verfahren zu erwarten hast, solltest du unbedingt folgende Punkte beachten:

Melde dich sofort beim Ermittlunsgausschuss Berlin (EA). Auch wenn du dich vorher nicht dort gemeldet hast, hat das vielleicht jemand anderes getan.Schreibe möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll.

Auf Vorladungen durch die Polizei solltest du nicht reagieren, sondern zeitnah ein_e Anwältin_Anwalt kontaktieren. Wirst du von der Polizei vorgeladen, bist du nicht verpflichtet zu erscheinen. Der EA und die Rote Hilfe können dir Anwält_innen vermitteln.

2. März 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Mehr als 800 Menschen beteiligten sich an kraftvoller und entschlossener spektrenübergreifender Antifa-Demo durch Berlin-Schöneweide – Schikanöse Polizeiauflage wurde durch Verwaltungsgericht gekippt – Veranstaltung zog durch Brückenstraße

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