1. Mai – Kein Gehör für Nazis – Ein Kurzbericht zu Hellersdorf

7. Mai 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Nachdem etwa 1000 Antifaschist*innen lautstark gegen eine NPD-Kundgebung in Hohenschönhausen demonstrierten, ging die NPD-Tour nach Marzahn weiter.

Dort zogen etwa 300 Antifaschist*innen zum S-Bahnhof Ahrensfelde, wo die NPD eine zweite Kundgebung an diesem Tag abhalten wollte. Es gelang die Nazi-Veranstaltung zu verzögern, da engagierte Antifaschist*innen kurzerhand die Zufahrt zum Ahrensfelder Platz blockierten. Erst verspätet konnten die gleichen 40 Neonazis wie auch schon in Hohenschönhausen mit ihrer Kundegebung beginnen. Zwischen City-Klo, Bahnüberführung und Bullen eingekreist  war auch hier nicht viel zu verstehen. Durch den lautstarken Protest kamen von Maria Fank und den anderen Redner nur Wortfetzen wie “Deutschland” oder “Asyl” an. Unterstützt von Marzahn-Hellersdorfer Bürger*innen, wurde der NPD auch hier die Tour zum Desaster gemacht.
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Chronik der rassistischen Mobilisierungen und der Gegenproteste in Berlin