6. Februar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Aufruf als Kopiervorlage

Am 16.2. plant die Berliner NPD in der Zeit ab 12 Uhr eine Saalveranstaltung im Neuköllner Ortsteil Gropiusstadt. Für die Veranstaltung, zu der nach eigenen Angaben 60 bis 80 Neonazis erwartet werden, hat das Bezirksamt der NPD einem Raum im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zugewiesen. An diesem Tag soll der bundesweit bekannte NPD-Führungskader Udo Pastörs zum von Rassist_innen mit Vorliebe konstruierten Phänomen des „Asylmissbrauch“ sprechen. Antifaschistische Gruppen rufen zu einer Gegenkundgebung ab 11 Uhr am U-Bahnhof Lipschitzallee auf und haben Flyervorlagen zur eigenständigen Mobilisierung erstellt.

18. Januar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Am Donnerstag Abend, dem 10. Januar 2013, um kurz nach 20:00 Uhr, sammelten sich vier junge Neonazis vor dem Kaufland, mitten in Berlin-Buch. Sie hatten vor, dort eine Spontandemonstration abzuhalten. Die Zeit bis zur geplanten „Abmarschzeit“ überbrückten sich die Neonazis mit unbeholfenen Kampfsportmoves, so dass auch die zahlreichen Passant_innen auf das Grüppchen aufmerksam wurde. Was die Neoanzis nicht wussten, war, dass sich die Polizei zu diesem Zeitpunkt schon mit mehreren Einsatzwagen in der unmittelbaren Umgebung postierte und die Sondereinheit PMS rund um den Sammelplatz Streife fuhr.

Als die Neonazis sich dann um 20:30 Richtung Wohngebiet in Bewegung setzten, ging alles ganz schnell. Noch nicht mal das mitgebrachte Transparent war ausgepackt, als die vier Neonazis von zehn Polizisten umstellt wurden. Der Personalienkontrolle folgte, so eine Pressemitteilung der Polizei, eine Hausdurchsuchung bei den Neonazis. Es scheint, als beginne das Jahr 2013 für die Bucher Neonazis so schlecht, wie schon das letzte geendet hatte.

13. Januar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Bei einer NPD-Kundgebung am Freitag (11. Januar) im niedersächsischen Lingen hat Sebastian Schmidtke - Berliner Landesvorsitzender der NPD und zentraler Akteur bei NW Berlin - gemeinsam mit anderen hochrangigen NPD-MItgliedern Gegendemonstrant_innen angegriffen. Schmidtke und die anderen Angreifer waren als Ordner der NPD-Kundgebung gekennzeichnet. Die Kundgebung, die laut Presse von 500 Gegendemonstrant_innen "erfolgreich gestört" wurde, war Teil des niedersächsischen Landtagswahlkampfs der NPD.

8. Januar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Die Weddinger Gaststätte "Postkutsche" der CDU Inhaberin Karin Ruch ist geschlossen. Ihm vorrausgegangen waren diverse antifaschistische Interventionen, da nicht nur die lokale CDU Gruppe dort ihr Bierchen trank, sondern auch Veranstaltungen der NPD.

Wie die B.Z., bzw. ihr ebenfalls rechter Schreihals Gunnar Schupelius heute verlautet, hat die Gaststätte kurz vor Weihnachten die Bude zu gemacht. Dabei soll in bekannter Manier der Eindruck entstehen, die Wirtin wüsste bis heute nicht richtig, worum es bei den Anschuldigungen ging. Mach einigen Interventionen von Antifaschist_innen in den nächtlichen Stunden musste die Wirtin ihre "traditions" Stube wohl schliessen.

Schade ist's nicht drum. Wer Rassisten und Faschisten beherbergt, kriegt Probleme...
Für mehr Direkte antifaschistische Interventionen auch in eurem Kiez!

Freund_innen des Schwarz/Roten Wedding

25. Dezember 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Als antifaschistische und antirassistische Plattform „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Stellungnahme der Mitgliedervollversammlung des „Slaughterhouse e.V.“ zum Vorwurf der Veranstaltung rechter Konzerte. Anlass der nun schon mehrere Monate andauernden Auseinandersetzung um die Kulturpolitik des „Slaughterhouse eV.“ war ein im September geplantes Konzert mit den Black-Metal-Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“, welches am 20. September dieses Jahres unter dem Dach der „Kulturfabrik Moabit“ stattfinden sollte. Vor allem „Horna“ und „Tortorum“ waren im Vorfeld durch Schnittmengen zum verhältnismäßig kleinen und dennoch gut organisierten Spektrum des „National Socialist Black Metal“ (NSBM), dem neonazistischen Flügel der Black-Metal-Szene, aufgefallen.

8. Dezember 2012 | Naziwatch Reinickendorf

Ein 30-jähriger Mann wird gegen 14.30 Uhr von einem unbekannten Autofahrer rassistisch beleidigt, gestoßen, mit der Faust gegen das Jochbein geschlagen und dabei verletzt. Der 30-Jährige überquert mit seinen beiden Kindern einen Fußgängerüberweg an der Kreuzung Markstraße Ecke Holländerstraße.
Quelle: Polizei

2. Dezember 2012 | News Redaktion

Am 3. Oktober 2012 findet auf dem Breitscheidplatz der “Tag der Idioten Patrioten” statt. Auch die NPD und NW Berlin haben sich angekündigt.

Am 6. Oktober 2012 findet im Logenhaus in der Emser Straße 12-13 der neurechte “zwischentag” statt, eine Messe rechter Initiaitven aus dem Umfeld der Jungen Freiheit und anderer, auch hier aus dem Bezirk.

27. November 2012 | admin

Mehr als 600 Menschen protestieren gegen NPD-Demonstration in Rudow. Nach wenigen hundert Metern wird der Aufmarsch von einer Sitzblockade gestoppt. Nach mehr als einer Stunde erzwungener Wartezeit, drehen die knapp 70 Nazis schließlich um, nach einem kurzen Schlenker durch Nebenstraßen lösen sie ihre Demo noch vor dem Erreichen des U-Bahnhof Rudows in der Walthersdorfer Chaussee auf. Auf der Fahrt zu einer zweiten Kundgebung in Lichtenberg greift die Gruppe um Sebastian Schmidtke auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Neukölln Linke an. 

26. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

+++ 5000 Menschen auf Silvio-Meier-Demonstration +++ Zahlreiche Festnahmen und Polizeiübergriffe +++ Angriffe auf "NW-Berlin"-Stützpunkt in der Lückstraße +++ Vormittags Proteste gegen Naziaufmarsch in Rudow +++

23. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Werte Betreiber_innen des Veranstaltungsbereiches des Velodroms,

am Freitag den 23.11.2012 veranstalten sie in Kooperation mit der “Frei.Wild GbR” ein Konzert der Band “Frei.Wild” zu deren aktueller Tour “Feind deiner Feinde”. Hiermit möchten wir sie über den politischen Hintergrund der Band informieren.

Die Band “Frei.Wild” ist Teil der nationalistischen Bewegung in Südtirol. Allem vorran deren Frontman Philipp Burger geriet mehrfach in die Kritik auf Grund seiner Mitgliedschaft bei der rechtsextremistischen Partei „Die Freiheitlichen“. Burger war Mitglied der Partei, trat jedoch auf Druck des Bandmanagements aus. Deren Positionen teilt er jedoch bis heute. Die Partei „Die Freiheitlichen“ steht in Südtirol für den Schutz der abendländischen Identität. Dies soll durch folgende Punkte, entnommen aus der Kurzform des Parteiprogramms, erreicht werden: 

“1. Südtirol zuerst! Einwanderung stoppen, Heimat schützen! Sofortige Ausweisung von ausländischen Straftätern und illegalen Zuwanderern!2. Europaregion Tirol! Aufrechterhaltung des ethnischen Proporzes! Stärkung der Tiroler Identität!”

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