9. April 2021 | News Redaktion

Im März wurden in Berlin mindestens zwei Einrichtungen von selbsternannten "Lebensschützer*innen" mit Farbe markiert: Die Kirche St. Elisabeth in der Pfarrei St. Matthias Berlin-Schöneberg in der Nacht auf den 3. März und der Geschäftssitz des "Bundesverbands Lebensrecht" in der Landgrafenstraße 5, 10787 Berlin-Tiergarten. Die Kirche St. Elisabeth wird von Abtreibungsgegner*innen regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Der Bundesverband Lebensrecht versucht die verschiedenen christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen unter einem Dachverband zu organisieren.

9. April 2021 | News Redaktion

Wie Twitter und einer Pressemitteilung der Bullen zu entnehmen ist, hat die Kneipe Scotch & Sofa im Prenzlauer Berg am 25. März ihre Scheiben verloren. Laut Pressemitteilung der Bullen wurden sechs Fensterscheiben beschädigt oder zerstört. Außerdem eine Scheibe vom Schaukasten. Im Scotch & Sofa hatten sich zuvor regelmäßig Corona-Leugner getroffen. In der Regel als angebliche Parteigründungsveranstaltungen. Lokale Antifaschist*innen hatten dagegen regelmäßig protestiert.

9. April 2021 | News Redaktion

Zu Ostern drei auf einen Streich.

Den Nazis in Süd Neukölln wurde das Fest vermiest. Eine von ihnen in schwarz weiß rot gestrichene Ei Skulptur ist nun voll mit antifaschistischen Parolen. Ein Nazi Auto hat ordentlich Farbe abbekommen und der Gartenzaun eines Nazis ebenfalls in „Reichskriegsflaggen Look“ in Schönefeld direkt am S Grünberger Alle, unweit der Bullenwache (vielleicht ja ihr freizeitlicher Treffpunkt) wurde ebenfalls markiert. Es gibt in diesem Teil des Bezirkes diverse Nazi Strukturen/Orte über welche ja bereits häufig berichtet wurde. Z.b. die Kneipe „Osburger Eck“ oder die Polizeiwache am Zwickauerdamm.

Wir werden die Nazis hier nicht in Ruhe lassen. Der scheiß Zaun und das Haus wird auch in Zukunft nicht unbeschadet bleiben. Wir kommen wieder, es gibt keine ruhigen Randbezirke!

Keine frohe Ostern den Faschoschweinen!

 

27. März 2021 | News Redaktion

Auf das AfD-Büro in Blankenburg ist am 12. März laut Presseberichten Farbe geflogen. Farbbeutel flogen auf Wände und Eingangstüren.  Der Sachschaden beläuft sich laut einem Bericht der "Allgemeinen Berliner Zeitung" auf zirka 1.500 Euro. Laut dem selben Artikel sei es bereits die achte direkte Aktion gegen dieses AfD-Büro.

27. März 2021 | News Redaktion

Liebe Genossen und Genoss*Innen,

ein trauriger Anlass diese Zeilen zu Verfassen. Ein mutiger Genosse von uns sitzt seit Sonntag in der JVA Moabit in Untersuchungshaft. Seit 2014 verbüßt der Genosse Adel seine Bewährung in Berlin. Er wurde nie auffällig in dieser Zeit. Es war in unser aller Sinne, dass wir ihn nicht gefährden, um keine weitere Haftstrafe zu riskieren.

16. März 2021 | News Redaktion

Zum 20.3. rufen gewaltbereite Neonazis, Reichsbürger*innen, Hooligans, radikale Coronaleugner*innen und sonstiges braunes Pack deutschlandweit dazu auf, nach Berlin zu kommen, um eine Demo und einen Autokorso zu veranstalten.

Ab 9 Uhr morgens wollen sie sich am Brandenburger Tor rumtreiben um sich dann ab 11 auf den Weg zum Reichstagsgebäude zu machen. Dabei werden sie am Holocaust Mahnmal vorbei gehen. Sie dort aber einfach vorbei marschieren zu lassen ist keine Option, denn genau diese menschenfeindliche Ideologie hat den Tod und das Leid derer zu verantworten, an die durch das Mahnmal erinnert werden soll.
Darum hinaus auf die Straße!

Mit einer wütenden Demo wollen wir den Nazis zeigen, dass sie in keinem unserer Kieze erwünscht sind und wir uns immer wieder gegen sie stellen werden.
Bringt eure Flaggen, Transpis und Schilder mit!

16. März 2021 | News Redaktion

Am 19. März 2021 soll in der George-Orwell-Schule (Lichtenberg) eine Diskussionsveranstaltung zu den Berlin-Wahlen stattfinden. Die Veranstaltung wird von der Agentur „Dialog P“ organisiert. Diese Agentur wurde vom Abgeordnetenhaus mit der Organisierung von Diskussionsrunden an Schulen beauftragt. „Dialog P“ verfolgt das Konzept, die Wahlkämpfer:innen direkt in die Schulen zu holen, damit sie sich dort präsentieren können. Dabei ist sich „Dialog P“ auch nicht zu schade dafür, die faschistische AfD mitzuschleppen.

In der George-Orwell-Schule in Lichtenberg soll nun der innenpolitische Sprecher der AfD, Karsten Woldeit, auftreten. Dass der AfD so eine Bühne geboten wird, ekelt uns an. Deshalb sind wir losgezogen und haben der Schule unsere unübersehbare Nachricht an der Fassade hinterlassen. Denn wer sich die AfD ins Haus holt, muss mit unserem Widerstand rechnen.

13. März 2021 | News Redaktion

Am 17. März 1944 wurde Anna Ebermann, Mutter dreier erwachsener Kinder, in Berlin-Plötzensee durch den Scharfrichter hingerichtet. Der so genannte Volksgerichtshof hatte sie im November 1943 wegen Wehrkraftzersetzung und Hochverrats zum Tode verurteilt. Was hatte sie getan, dass sie mit dem Leben bezahlen musste?

Anna Ebermann war am 2. Februar 1891 als Anna Ziegler in Rottenbauer, einem Ortsteil von Würzburg, geboren worden. Sie lebte später mit ihrem Mann Karl Ebermann in Berlin-Weißensee. Als Mitglieder der Kommunistischen Partei unterstützten sie den antifaschistischen Widerstand, halfen jüdischen Freund*innen und stellten ihre Wohnung für illegale Treffen zur Verfügung. Ihre Wohnung in der Gürtelstraße 11 wurde nach 1933 zu einem wichtigen Treffpunkt illegal in Berlin lebender Regimegegner.

13. März 2021 | News Redaktion

Im Osten nichts Neues. Man hält sich bedeckt im beschaulichen Paaren im Glien. „Der zuständige CDU Landrat Roger Lewandowski wollte nicht mit uns sprechen“ hieß es letzte Woche in der Presse. Da scheint also ein waschechter PR-Profi im Amt zu sein im Havelland. Erst richtig schön Scheiße bauen und den gesamten braunen Berliner AfD-Zirkus in die Stadt einladen, dann hoffen dass es niemandem aufgefallen ist und wenn die Zeitung doch anruft, schnell in die Scheune rennen und sich hinter einem Strohballen verstecken. Richtig groß, Roger. Richtig groß. Da kauert er auch wahrscheinlich jetzt noch der Herr Landrat. In der kleinen Scheune des Erlebnisparks. Die Schweine sehen ihn fragend an und langsam wird ihm kalt, aber das Telefon will nicht aufhören zu klingeln.

12. März 2021 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Durch ein Gerichtsverfahren ist ein weiterer Fall eines Neonazis bekannt geworden, der über einen Schützenverein Zugriff auf Schusswaffen hat. Der Berliner Daniel Meinel klagte im vergangenen Jahr gegen den Entzug seiner Waffenberechtigungskarte. Diese besaß er seit 2017, zwei Jahre später wurde sie ihm entzogen.
Die Behörden begründeten den Entzug mit seine Mitgliedschaft in der verbotenen Lichtenberger „Kameradschaft Tor“ (2005) sowie spätere Neonaziaktivitäten – seine Teilnahme am „Trauermarsch“ in Dresden 2015 und ein Neonazi-Graffiti „Rotfront verrecke“ in Mittenwalde 2016. Meinel behauptete in seinem Widerspruch, er habe sich von der Neonaziszene gelöst und wäre in der KS Tor nur aus persönlichen Gründen (Konflikt mit seinem linken Vater) gewesen. An eine Teilnahme an dem Neonaziaufmarsch könne er sich nicht erinnern. Das Gericht wies diese Ausführungen als Schutzbehauptung ab.

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