50 Rassist*innen laufen im Regen

Zum 14. Mal in folge laufen Rassist*innen im Regen durch den Kiez. Die Teilnehmer*innenzahlen sinken weiterhin. Diesen Montag folgten nur noch 50 dem Aufruf der Bürgerbewegung Marzahn. Auch die Stimmung wird zusehends mieser. Das Antifaschistische Kollektiv Marzahn-Hellersdorf kündigt an die Kräfte nunmehr in die weitere Auswertung, Analyse und Stadtteilarbeit stecken zu wollen, um künftige rassistische Mobilisierungen frühzeitig einzudämmen.

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am letzten Montag, den 23. Februar, feierten die besorgten Neonazis in Berlin-Marzahn ihr “14 zu 0″. Zum 14. Mal in folge liefen Rassist*innen durch den Kiez. Ein glasklarer Erfolg, wenn 50 Rassist*innen im Regen durch die dunkelsten Ecken von Marzahn marschierten. Startpunkt wie gewohnt war die Kreuzung Landsberger Alle / Blumberger Damm, an der die neue Unterkunft für Asylsuchende entstehen soll.
Seit Wochen brechen die Teilnehmer*innenzahlen der rechten Demos ein, auch die Stimmung wird zusehends mieser. Trotzdem will der harte Kern an der “neuen” Strategie festhalten und weiter demonstrieren. Möglich ist, dass ein kleiner Teil dieser Gruppe auch noch in Wochen mit Pappschilder um den Hals zu dritt an der Kreuzung stehen wird.

25. Februar 2015 | News Redaktion

Vorgestern wurden Räume des Neonazis Frank Dreblow in Berlin und Mecklemburg-Vorpommern durchsucht. Die Polizei vermutete Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und fand Übungsmunition, Übungshandgranaten, einen Karabiner und rund 30 NPD-"Schulhof-CDs". Der 50jährige Dreblow sitzt seit 2009 für die NPD in der Gemeindevertretung in Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern). In Berlin betreibt er die Resturants „Volkskammer“ in Friedrichshain und das „Wirtshaus Malchow“ im nordöstlichen Lichtenberg.

25. Februar 2015 | News Redaktion

Am 20.02.2015 wurde den Bewohner_innen der Gerhardt-Hauptmann-Schule eine Räumungsanordnung (datiert auf den 13.02.2015) für das Gebäude persönlich durch den Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain in Begleitung der Polizei übergeben. Darin werden die Bewohner_innen aufgefordert, die Schule bis zum 19.03.2015 mit ihren persönlichen Gegenständen zu verlassen. Unterschrieben ist die Räumungsanordnung von Jana Borkamp (Die Grünen), Stadträtin für Finanzen, Kultur und Weiterbildung.

25. Februar 2015 | News Redaktion

Gestern haben erneut lautstark 80 Menschen gegen die Bärgida-Demo in Berlin-Mitte protestiert. Der Gegenprotest wurde von der Polizei auf einen weiter entfernten Platz verbannt. Auch nächste Woche wird es wieder eine Bärgida-Demonstration geben.

Bärgida wird kleiner, Aufmerksamkeit geht gegen null

Die Bärgida-Demonstrationen scheint stetig kleiner zu werden. Gestern waren ca. 120 Rassist*innen gekommen, die Polizei hat keine Angaben gemacht, weil die Demonstration zu klein für eine Polizeimeldung war. Es gab deswegen auch keinerlei Artikel in der Presse. Die Rassist*innen erreichen ein immer kleineres Publikum.

25. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Die NPD macht jetzt auf familienfreundlich. Am 04. März 2015 planen sie zum siebten Mal durch Hohenschönhausen zu marschieren. Hintergrund der Nazi-Mobilisierungen sind ein geplantes Container-Lager und eine errichtete Notunterkunft für Geflüchtete. In ihrer Ankündigung auf der NPD-nahen Facebook-Seite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” laden sie zu einem “Familienspaziergang gegen Überfremdung” ein.

Diese Einladung lassen wir uns nicht entgehen. Nachdem die sechste geplante Nazi-Demonstration am 11. Februar in Hohenschönhausen nur noch 20 Nasen auf die Straße gelockt hat und auch ihr Auftritt am vergangenen Samstag am S-Lichtenberg ein Griff ins Klo war, ist dies scheinbar der letzte kümmerliche Versuch ihren Menschenhass auf die Straße zu tragen.

23. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

In Marzahn wollen am kommenden Montag,den 23. Februar wiederholt Nazis und Rassist*innen marschieren. Trotz ausbleibender Teilnehmer*innen hat sich ein harter Kern offenbar darauf eingeschworen auch weiterhin mit Megaphon und Bierflasche gröhlend gegen Geflüchtete zu hetzen.Auch an diesem Montag wird es wieder ab 18:30 Uhr eine Gegenkundgebung an der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm geben. Die Parteien machen wie üblich Infostände und die Kundgebung ist ein Anlaufpunkt für antifaschistischen Protest. Vortreffpunkt ist dafür wie üblich 17:45 Uhr Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

21. Februar 2015 | News Redaktion

Etwa 35 Neonazis haben sich heute in der Pipiecke des Bahnhof Lichtenberg in einem Käfig eingefunden, um gegen "Ausländergewalt" zu protestieren, unter ihnen zahlreiche rechte Gewalttäter. Die meisten NPD-Teilnehmer versammelten sich in ihrem Käfig nicht an der Straßenkante, sondern in der hintersten Ecke, hinter Citytoilette und Fahrstuhl. Da sie nur ein Megafon dabei hatten, war der Anmelder der Hohenschönhausener Rassisten-Demos (der auch heute Anmelder war) und der zweite Redner Dietmar Tönhardt (NPD Lichtenberg) für Außenstehende nicht zu verstehen.

Nazis unter sich

Am Montag Abend, den 16. Februar, marschierten bereits zum 13. Mal organisierte Nazis und nur noch wenige „besorgte“ Anwohner*innen“ durch Marzahn. Sichtlich zusammengeschrumpft zog der braune Mob gut eine Stunde und vornehmlich schweigend von der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm eine Runde durch den Kiez und zurück zum Ausgangspunkt. Von den ca. 70 Nazis am Startpunkt kamen nur knapp 40 wieder am ursprünglichen Startpunkt an. Etwa 70 Antifaschist*innen und Parteienvertreter*innen demonstrierten zeitgleich auf einer Kundgebung gegen den wöchentlichen Naziaufmarsch.

20. Februar 2015 | News Redaktion

Für den 21. Februar 2015 wurde durch Neonazis eine Kundgebung gegen sogenannte Ausländerkriminalität am Bahnhof Lichtenberg angemeldet. Dagegen soll es eine Kundgebung geben, die ab 14 Uhr stattfinden soll.

Nach der erfolgreichen Verhinderung von rassistischen Aufmärschen in Hohenschönhausen in den letzten Wochen wollen wir nun auch diesem Aufmarsch ein kurzes Ende setzen. Deshalb kommt zu der Gegenkundgebung und zeigt, was ihr von Rassist_innen und Neonazis haltet.

Kein Platz für Rassismus!
14:00 Uhr - Bahnhof Lichtenberg (U5, S7, S75, S5)

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