Naziaufmarsch floppt erneut

Wie bereits vor 3 Wochen fällt der geplante Naziaufmarsch mangels Teilnehmer*innen aus. Nur noch 15 Nazis waren dem Aufruf zur Demonstration nach Hohenschönhausen gefolgt, unter ihnen der Lichtenberger NPDler Jens Irgang. Für mehr als eine 5-minütige Kundgebung im Schneeregen reichte es nicht mehr. An den antirassistischen Gegenkundgebungen nahmen insgesamt 50 Menschen teil. Sie drückten nicht nur ihre Ablehnung der rassistischen Hetze aus, sondern kritisierten auch die verfehlte Flüchtlingspolitik des Berliner Senats.

15. Montagsdemo

Zur 15. Montagsdemo in Marzahn versammelten sich erneut 70 Rassist*innen. Immer weniger um das bürgliche Image besorgt, durfte auch eine Reichskriegsfahne nicht fehlen. Wie in den letzten Wochen trat der Neonazi Rene Uttke als Anmelder auf.

8. März 2015 | News Redaktion

Am Montag (2.3.) protestieren erneut 100 Menschen gegen die rassistische Bärgida-Demonstration. Bei Bärgida versammelten sich ca. 100 Rassist*innen. Die Bärgida-Demonstration ging diesmal eine andere Variante, da wegen eines Staatsbesuchs der Ort vor dem Kanzler*innenamt gesperrt war. Die rassistische Mobilisierung geht weiter langsam zurück. Im Internet hat Bärgida auch keine Zusammenfassung der letzten Demonstration geschrieben, offenbar schwinden langsam die Kräfte.

8. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Die “Montags-Nazis” sind nun seit ein paar Wochen fast unter sich, also unter sich “besorgten Bürgern”, also unter sich, “dem harten Kern”.
Und da dies der Fall ist, weicht nun die Berlinfahne einer Reichskriegsfahne. Klar, dass so etwas bei allen “besorgten Anwohner*innen” unter dem Kopfkissen liegt.

8. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Veranstaltung mit von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit den rassistischen Mobilisierungen in Berlin

Nach Monaten der Demonstrationen und Aktionen gegen die rassistischen Mobilisierungen in den Berliner Randbezirken und gegen BÄRGIDA ist es nun etwas ruhiger geworden.
Während Menschen auf die Straße gingen um gegen Hetze und Rechtspopulismus zu demonstrieren, schützte die Berliner Polizei die Aufzüge der Nazis und Rassist_innen. Mehr noch, unter fadenscheinigen Begründungen wurden massenhaft Gegendemonstrant_innen verhaftet und Strafanzeigen gestellt.
Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen Strafbefehle oder Gerichtstermine auf die Betroffenen zukommen.
Dagegen müssen wir uns wehren.

5. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Nur noch 15 Neonazis und Rassist_innen sind gestern um 19:00 Uhr zu der geplanten NPD-Demonstration gegen Flüchtlinge in Hohenschönhausen gekommen. Sie standen mit dem Lichtenberger NPDler Jens Irgang im Schneeregen am Roten Netto. Dort entschieden sie sich, nur eine 5-minütige Kundgebung zu machen und dann schnell wieder das Weite zu suchen. Der Versuch, den Rassist_innen-Marsch nach Pegida-Vorbild als "kreativen Familienspaziergang gegen Überfremdung" neu zu labeln, ist grandios gescheitert.

Große Politik bei Bärgida

Erneut traffen sich zirka 140 Rassist*innen bei einer kurzen Demonstration von Bärgida am Hauptbahnhof. Unter ihnen auch 20 neonazistische Hooligans aus dem HoGeSa-Spektrum. Bei Glühwein schlagen Redner den ganz weiten Bogen von der Ukraine bis zu "von Poliktern manipulierten Statistiken". Anmelder Schmitt fühlt sich genötigt für die Zukunft eine Rückkehr zu den Themen Migration und Asyl zu verkünden. Im Gegensatz zu den letzten Wochen wurde den Nazis eine Route ins Regierungsviertel wegen eines Staatsbesuch untersagt.

4. März 2015 | News Redaktion

In der Nacht zum Mittwoch, dem 4. März 2015, wurde Jens Irgang, Lichtenberger NPD-Aktivist und Anmelder der rassistischen Aufmärsche in Hohenschönhausen und Falkenberg in seinem Wohnumfeld geoutet. Für den heutigen Abend hat er einen weiteren Aufmarsch in Hohenschönhausen angekündigt.

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Im Rahmen der Proteste gegen die rassistische Mobilisierung in Hellersdorf (Oktober 2013) wurde ein Format ins Leben gerufen, um komprimiert auf acht Zeitungsseiten antirassistische Inhalte massenhaft in die betroffenen Kieze zu bringen. Die Zeitung “Hellersdorf aktuell” beschrieb die Situation vor Ort, benannte Akteure der rassistischen Bewegung und gab praktische Tipps, wie eine Solidaritätsarbeit für Flüchtlinge im Bezirk möglich wäre. Die Zeitung wurde in einer Auflage von mehreren tausend Stück in den Briefkästen verteilt.

120 Rassist*innen laufen zum Kanzleramt

Wie bereits die letzten Wochen laufen die Rassist*innen von Bärgida vom Hauptbahnhof zum Kanzleramt. Gekommen sind diese Woche nur noch 120, unter ihnen NPD-Kader Jan Sturm. Die Außenwirkung geht mittlerweile gegen null. Leider sind auch zu einer Gegenkündigung nur 80 Menschen gekommen.

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