16. Januar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Um 19 Uhr sind heute (14. Januar 2015) ca. 50 Nazis in Hellersdorf marschiert. Sie zogen durch die Luckenwalder Straße über die Michendorfer Straße, Zossener Straße und zurück zum Ausgangsort. In der nahe gelegenen Kyritzer Straße wird in Kürze eine Notunterkunft für Geflüchtete errichtet. Sie war eigentliches Ziel des heutigen Aufzuges von Nazis und Rassist*innen. An der Organisation der Demo waren wie auch an den montäglichen Aufmärschen maßgeblich organisierte Neonazis beteiligt. Die Transparente der “Bürgerbewegung Marzahn” wurden ebenfalls getragen.

15. Januar 2015 | News Redaktion

Für Samstag laden Berliner Neonazis zu eimem HoGeSa-"Kennenlerntreffen für Berlin und Umland" ein. Die Veranstaltung richtet sich an "Freunde, Freundinnen Anhänger und Unterstützer der HoGeSa". Sie wollen sich um 20 Uhr am S-Bhf. Greifswalder Straße treffen.

15. Januar 2015 | News Redaktion

Khaled Idris Bahray wurde in der Nacht auf den 13. Januar in Dresden erstochen. Am Dienstag Morgen wurde er im Hof der Wohnanlage, in der er lebte, tot aufgefunden. Sein Körper war blutüberströmt, dennoch leugnete die Polizei zunächst, dass es eine Fremdeinwirkung gegeben habe. Es brauchte erst die Obduktion am folgenden Tag, damit die Behörden bestätigten, was seine Mitbewohner_innen und Freund_innen von Anfang an gesagt hatten: Khaled Idris Bahray wurde ermordet. Seine Mitbewohner_innen und Freund_innen hatten sich bereits am Abend Sorgen gemacht, sie hatten sich aber aufgrund der laufenden Pegida-Demonstration nicht aus dem Haus getraut, um nach ihrem Freund zu suchen. Bereits bei vorherigen Aufmärschen von Pegida war gegen die Tür der Unterkunft getreten, mehrfach waren rassistische Parolen gerufen worden.

8. Montagsdemo: 200 Rassist*innen marschieren

200 Rassist*innen folgten dem Aufruf der "Bürgerbewegung Marzahn" zur 8. Montagsdemo, der ersten in diesem Jahr. Die Teilnehmer*innenzahlen sind damit erneut gesunken. Auf einer kurzen Route liefen sie von der Landsberger Allee / Blumberger Damm zum S-Bhf Marzahn. Leider sind aber auch nur 100 Gegendemonstrant*innen gekommen, die mit einer Kundgebung an der Kreuzung Blumberger Damm / Landsberger Allee gegen Rassismus protestierten.

14. Januar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am Montag, dem 12. Januar, rief die von Neonazis organisierte “Bürgerbewegung Marzahn” wieder zu einer Montagsdemo auf. Die große Mobilisierung blieb aber im neuen Jahr aus. Nur langsam trotteten die Rassist*innen zum Antrittsplatz und wurden nur spärlich mehr. Gegen 19:30 Uhr wurde das Warten beendet und die “lediglich” 200 Nazis und Rassist*innen setzten sich in Bewegung durch den Kiez.

180 Menschen bei rassistischem Aufmarsch

An einem rassistischen Aufmarsch durch Hohenschönhausen nehmen etwa 180 Menschen teil. Die Organisationsstruktur wird wieder vollständig von NPD und “Die Rechte” übernommen, während mehrere Neonazis des Netzwerks “NW Berlin” mitlaufen und lokale Rassist_innen die erste Reihe übernehmen. Die Polizei hält antirassistische Gegenproteste weiträumig auf Abstand.

Demonstration gegen Rassismus

Rund 60 Antifaschist*innen demonstrieren in Hohenschönhausen gegen Rassismus. Die Rassist*innen hatten bereits im Vorfeld ihre Anmeldung für den Tag zurückgezogen und auf eine öffentliche Mobilisierung verzichtet.

14. Januar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Seit Dezember 2014 marschieren Neonazis regelmäßig durch Hohenschönhausen. Zuerst protestierten sie gegen die geplante Eröffnung eines Containerlagers für geflüchtete Menschen im Dorf Falkenberg. Jetzt richten sie sich auch gegen die Einrichtung einer Notunterkunft im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen. Die Proteste werden immer von der gleichen NPD-nahen Neonazi-Struktur getragen. Es droht die Gefahr, dass sich in Hohenschönhausen ein neuer Anlaufpunkt für gewaltbereite und aktionsorientierte Neonazis entwickelt.

BärGiDa erneut blockiert

Rund 4000 Menschen demonstrierten erneut gegen BärGiDa in Mitte. Die rund 400 Rassist*innen wollten dies Mal vom Brandenburger Tor über Unter den Linden zum Roten Rathaus laufen, wurden jedoch bereits nach 500 Metern von tausenden Antifaschist*innen blockiert und mussten umkehren.

13. Januar 2015 | News Redaktion

Erstmals im neuen Jahr haben Neonazis und rassistische Anwohner*innen wieder gegen die neue Container-Unterkunft für Geflüchtete im Allende-Viertel protestiert. Trotz einer Aufmarschroute durch das Allende-Viertel I und II bis zur Altstadt Köpenick, brachten die Rassist*innen am 9. Januar 2015 nur etwa 80 Menschen auf die Straße (die meisten davon waren angereiste Neonazis aus anderen Stadtteilen). Auf der anderen Seite haben sich dagegen rund 250 Menschen für Solidarität mit Geflüchteten und mit Betroffenen von rechten Brandanschlägen positioniert.

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