1. Mai 2018 | News Redaktion

In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000 feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie »einen Assi zu klatschen« und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, der im selben Aufgang wohnte. Später gingen sie ein weiteres Mal in seine Wohnung und erstachen ihn, damit er sie nicht anzeigen konnte. Die Täter wurden zwar gefasst und bekamen Haftstrafen, aber das macht Dieter Eich nicht wieder lebendig.

1. Mai 2018 | News Redaktion

Heute vor 26 Jahren, am 24. April 1992, wird der 29 jährige Nguyễn Văn Tú am Brodowiner Ring von einem Neonazi niedergestochen und stirbt wenig später an den Folgen im Krankenhaus.

 

Die Tat ereignete sich zu einer Zeit, in der rassistische Angriffe an der Tagesordnung waren und gesellschaftlich massiv gegen Geflüchtete und Migrant*innen gehetzt wurde. Damals waren Übergriffe auf Vietnames*innen alltäglich. Der Mord an Nguyễn Văn Tú ist kein Einzelfall und reihte sich in eine Serie von rassistischen Terrorakten gegen ehemalige Vertragsarbeiter*innen aus Vietnam ein. Tausende Menschen aus der vietnamesischen Community in Ost-Berlin demonstrierten nach der Tat gegen Rassismus und für ihre Rechte, um in dieser Gesellschaft gleichberechtigt und angstfrei leben zu können.

1. Mai 2018 | News Redaktion

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben wir den neuen JA-Stammtisch in das Gaststätte Friedrichsfelde, Alt-Friedrichsfelde 88, 10315 Berlin.

Die Junge Alternative trifft sich seit 2 Wochen in Lichtenberg zum Stammtisch. Anwesend war neben Mitgliedern aus dem Vorstand der Berliner JA wie Jan Streeck oder Christoph Rätscher auch das Lichtenberger BVV-Mitglied Falk Rodig, der vor seiner Karriere in der AfD bei der islamfeindlichen Kleinspartei "Die Freiheit" angesiedelt war.

1. Mai 2018 | News Redaktion

Der 8. Mai steht wie kein anderer Tag für die Befreiung vom und den Kampf gegen Faschismus. Dieses Jahr wird die Befreiung vom Nationalsozialismus 73 Jahre her sein. Wie jedes Jahr möchten wir den Tag zum Anlass nehmen, aller Opfer und Verfolgter des Faschismus würdig zu gedenken, den Befreier*innen zu danken, aber auch, um zu mahnen und dem erneuten Aufkeimen von rechten und rassistischen Kräften gemeinsam entgegenzutreten.

Dazu möchten wir euch zu einer Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 8. Mai 2018 um 17:30 Uhr in das Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Straße 8-10, 13125 Berlin-Buch einladen.

Während des rassistisch motivierten Vernichtungsfeldzugs der Nazis gegen die Sowjetunion wurden Millionen Menschen ermordet.

30. April 2018 | News Redaktion

Für den 27. Mai ruft die AfD bundesweit zu einer Großdemo mit über 10.000 Teilnehmer*innen auf. Diese Show gilt es ihnen mit allen Mitteln zu vermiesen. Zwei Wochen zuvor – am 12. Mai – werden wir einigen AfD-Treffpunkten und rechter Infrastruktur auf die Pelle rücken. Mit einer Fahrraddemo fahren wir von Prenzlauer Berg, vorbei an rechter Infrastruktur, nach Nordpankow. Hier erzielte die AfD bei der Bundestagswahl 2018 zwischen 20 – 30%. Die Gegend verfügt mit dem AfD-Parteibüro in Blankenburg über einen einen rechten Parteistützpunkt als auch über verschiedene rechte Kneipen.

28. April 2018 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Im Januar wurde die sechste Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherchezeitung "Fight Back" veröffentlicht. Mehrere tausend Stück wurden seitdem verteilt. Nun kann die Ausgabe auch digital eingesehen werden.

Auf unserem Portal ist die exklusiv als PDF eingestellt.

 

 

31. März 2018 | News Redaktion

Das BonVerde am S-Bahnhof Wannsee stellte für den AfD Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf eine zentrale Lokalität dar. Seit mehreren Jahren heißt der Wirt des Lokals die Rassist*innen der AfD willkommen, mit ihrem rechten Weltbild hat er dabei keine Probleme. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über die Zusammenarbeit und gelaufene Gegenaktivitäten:

30. März 2018 | News Redaktion

Am 5. April 2012 wurde Burak Bektaş mitten auf der Straße in Berlin-Neukölln ermordet. Der Täter feuerte wortlos mehrere Schüsse auf die Gruppe Jugendlicher und verschwand wieder, sie hatten ihn noch nie zuvor gesehen. Alex und Jamal überlebten schwer verletzt. Bis heute können Polizei und Staatsanwaltschaft keine Ermittlungsergebnisse vorlegen. Wir gehen von einem rassistischen Anschlag auf ihn und seine Freunde aus.

30. März 2018 | News Redaktion

Am Samstag, den 24. März 2018 fand im Rahmen der Kampagne „Kein Raum der AfD!“ in Berlin-Johannisthal eine lautstarke Demonstration gegen das in der Winckelmannstraße gelegene AfD-Büro und gegen die Täter des rechten Terrors statt. Über 300 Menschen folgten dem Aufruf und zogen vom Busbahnhof am S-Bahnhof Schöneweide quer durch Johannisthal bis zum AfD-Büro. Der antifaschistische Protest wurde auch von zahlreichen lokalen Initiativen unterstützt.

An mehreren Orten an der Route schlossen sich Anwohnende spontan der Demonstration an. Und viele andere Anwohnende hörten interessiert an ihren geöffneten Fenstern den Redebeiträgen zu. Am Rande der Demo wurden auch Passant*innen mit Flugblättern über die Hintergründe informiert. Einige von ihnen reagierten überrascht, da sie bisher nichts vom versteckten AfD-Büro wussten.

25. März 2018 | News Redaktion

Am vergangenen Mittwoch, 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, äußerte die Leiterin der Rechtsextremismus-Abteilung des LKA Berlin Frauke Jürgens-El Hansali in der rbb-Abendschau (16:30 Min.), dass die Berliner Polizei ihre Lehren aus dem NSU gezogen habe. Selbst bei Fällen, in denen nur die Vermutung bestehe, es könnte sich um eine rechtsextreme Tat gehandelt haben, finde eine Ermittlung durch ihre Abteilung statt. Zudem äußerte sie, dass es in Berlin noch zu keinen rechten Tötungsdelikten gekommen sei. Dazu kommentiert Ulrich Schmidt, Sprecher der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş:

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