Charlottenburg-Wilmersdorf

30. August 2026 | Gast


Die drei KWV/DHV-Neonazis

Die "Deutsche Heimat Voran" (DHV) ist eine Neonazi-Mikro-Gruppierung aus Berlin/Brandenburg, bestehend aus weniger als einer handvoll Personen. Zunächst nannten sich die 2-3 jungen Personen "Königs-Wusterhausen Verteidigen" (KWV). Mit diesem Label besprühten sie im Juli 2026 die Büros der Grünen und Linken in Berlin-Charlottenburg, wo sie auch ein großes Hakenkreuz hinterließen. Bei der Störaktion des Berliner CSD am 25. Juli 2026 war neben DPV und "Jägertruppe" auch eine Person von KWV bzw. DHV anwesend und landete in einer Polizeimaßnahme.

19. Januar 2023 | NoAfD Berlin

Die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen im September 2021 (1) sollen aufgrund vieler Pannen wiederholt werden (2). Dadurch könen alle Parteien sich noch einmal neu verkaufen. Die Mehrheitsverhältnisse können sich ändern und eventuell sogar die Regierungen in den Bezirken und im Land Berlin. Für die Wiederholungswahl gelten die selben Kandidat*innen bzw. Wahlvorschläge wie von 2021 (mit wenigen kleinen Ausnahmen). Auch die Infos und Vorschläge zur Sabotage der Wahl aus dem Kontrapolis-Artikel "Berlin im Wahlkampffieber“ (https://kontrapolis.info/4676/) von 2021 gelten weiterhin. Seit dem 2. Januar 2023 hängen die Parteien auch wieder Wahlplakate an die Laternen und sind im Straßenwahlkampf. Am 12. Februar wird dann gewählt. Was ist anders?

2. Oktober 2020 | News Redaktion

Wir haben in der Nacht zum 01.10.20 die Anwaltskanzlei von Carsten Schrank in der Niebuhrstraße 75, 10629 Berlin-Charlottenburg besucht. Nachdem wir die Nachbarschaft durch ein Graffiti „Carsten Schrank Nazischwein!“ informiert haben, entleerten wir einen Feuerlöscher mit Bitumen an der Fassade, der Haustür sowie den Fenstern.

Carsten Schrank vertritt in seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt seit langer Zeit Nazis. Zum Beispiel:

30. August 2020 | NoAfD Berlin

Im August 2019 hatte der Fundi-Verein um den Heidelberger Abtreibungsgegner und selbst erklärten „Lebensschützer“ Kristijan Aufiero am Berliner Ku'damm seine dritte Niederlassung in Deutschland aufgemacht. Hierfür waren nach eigenen Angaben 1,2 Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt worden.

15. Juli 2020 | News Redaktion

Attila, hör mal, wer da hämmert! Wir sind es, dein feminisctischer Albtraum, der sich des Nachts den Weg ins bonzige Charlottenburg gemacht hat um dir zu zeigen wo der Hammer hängt! Vielen bist du eher bekannt wegen deinen antisemitischen, rassistischen , kruden Verschwöhrungstheorien, die bis zum Himmel stinken. Und wo es seit dem Morgengrauen des 13. Juli auch bis zum Himmel stinkt, ist der Eingang deines Restaurants. Den haben wir nämlich mit Buttersäure gegossen.

Als Feminist*innen werden wir dich nun auch für dein sexistisches, lookistisches Mackergehabe bekannt machen, was du mit protzigen oben-ohne Bildern zur Schau stellst. Dein Frauen*bild gehört auf die Mülldeponie!

Die von uns hinterlassenen Schriftzüge sollen die Nachbar*innenschaft und Gäste darauf hinweise, dass es gute Gründe gibt, dich zu meiden. Auf dass dein Business bald den Bach runter geht!

7. April 2020 | News Redaktion

Wir haben in der Nacht vom 5. zum 6. April die Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße 4, 10623 Berlin mit Farbe und Hammer angegriffen.

Der Angriff auf diese Bibliothek steht im Zusammenhang mit den feministischen Kämpfen weltweit. Steine schmeißen, Schellen verteilen und Brände legen können nicht nur „starke Macker“. Ohne sie geht es sogar viel besser!

Die Operation „konservative Bibliothek“ wurde ohne die Mitwirkung von Cis-Männern durchgeführt.

Lasst uns auf eine verantwortungsvolle Weise die Kontaktbeschränkungen umgehen. Wir brauchen keine Erlaubnis für unseren Widerstand!

30. März 2020 | News Redaktion

Wir haben uns organisiert und sind in mehreren Nächten los gezogen, um den verantwortlichen Akteur*innen der immer mörderischer werdenden Faschisierung der BRD zu zeigen, dass wir viele sind. Wir haben Orte, an denen Neue Rechte und Alt-Faschos zusammen kommen angegriffen.

Wir haben AfD - Treffpunkte eingehämmert und mit Feuerlöschern eingefärbt und so markiert.

Unsere Ziele waren das Löwenbräu Restaurant am Gendarmenmarkt (5 Scheiben wurden eingehämmert) und das Lokal „Heidelbeere“ am Heidelberger Platz (mit „Nazi Lokal“ beschriftet und mit Farbfeuerlöscher eingedeckt). Letzteres erfolgte in der Nacht vom 11.03. auf den 12.03.20. In dem Lokal hatten zuvor die extrem rechten „Dienstagsgespräche“, organisiert vom NPD-Politiker Hans-Ulrich Pieper, stattgefunden. 

15. März 2020 | News Redaktion

Wie die B.Z. berichtet, wurde in der Nacht vom 11. auf den 12. März die Kneipe "Heidelbeere" am Heidelberger Platz mit lila Farbe markiert und "Nazi Lokal" an die Fassade gesprüht. In der Kneipe hatten zuvor die extrem rechten "Diestagsgespräche" stattgefunden. Die Veranstaltungen werden vom NPD-Politiker Hans-Ulrich Pieper organisiert und dienen als Vernetzungsort der extremen Rechten von AfD bis NPD.

Der Wirt erklärte, die Buchung sei unter einem falschen Namen erfolgt. Erst am Tag selbst habe er bemerkt, dass es sich um Nazis handelt. Die Veranstaltung abgebrochen und die Nazis rausgeworfen, hat er aber auch dann nicht als er es bemerkte.

12. März 2020 | News Redaktion

In der Nacht zum 10. Januar wurde laut Presseberichten das Auto des Berliner AfD-Vorsitzenden Nicolaus Fest in Charlottenburg angezündet. Es ist jetzt reif für die Schrottpresse. Fest ist amtierende Vorsitzende des Notvorstands der Berliner AfD. Nachdem die AfD drei Landesparteitage aus Raumnot absagen musste, verfügt sie nur noch über einen solchen Notvorstand.

In der selben Nacht wurde auch beim Wohnhaus von Gottfried Curio die Scheiben eingeschlagen und Farbflaschen gegen die Fassade geworfen und das Restaurant Maestral entglast, dass von der AfD seit Jahren als Treffpunkt genutzt werden kann. Beide Bekennerschreiben beziehen sich auf die Morde von Hanau und stellen fest: "Die AfD hat mitgeschossen!"

10. Januar 2020 | News Redaktion

Wie der Tagesspiegel berichtet soll am 14. Januar erneut ein sogenanntes "Dienstagsgespräch" in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Der geplante Veranstaltungsort des konspirativ organisierten Treffens ist nicht bekannt. Interessierte Nazis sollen erst an einem Schleusungspunkt den Ort erfahren. So sollen antifaschistische Proteste verhindert werden.

Die "Dienstagsgespräche" werden maßgeblich aus der neonazistischen Szene organisiert. Die NPD ist eng eingebunden. Regelmäßig nehmen aber auch Personen aus anderen Spektren der extremen Rechten teil - bis hin zur AfD. So  Andreas Wild, Mitglied im Abgeordnetenhaus für die AfD, im September 2018 gemeinsam mit den NPD-Funktionären Sebastian Schmidtke und Udo Voigt bei einem "Dienstagsgespräch". Mehr Hintergründe dazu in einem Bericht von damals.

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