Pankow

17. August 2021 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Sonntag, dem 15. August 2021, hielt die NPD eine Kundgebung an der Bösebrücke im Prenzlauer Berg ab. Der 60. Jahrestag des Mauerbaus war Anlass für die Kundgebung. An der Kundgebung nahmen 35 Neonazis aus dem Spektrum der JN teil, aus mehreren ostdeutschen Bundesländern. Angemeldet hatte sie der Bucher Neonazi Christian Schmidt, der auch einer der drei Redner war. Neben ihm redete der NPD-Parteivorsitzende Frank Franz und ein weiterer JNler. Oliver Niedrich, Fabian Knop, Remo Kudwien und Maik Schmidt organisierten die Materialien (Transparent und Fahnen).

9. April 2021 | News Redaktion

Wie Twitter und einer Pressemitteilung der Bullen zu entnehmen ist, hat die Kneipe Scotch & Sofa im Prenzlauer Berg am 25. März ihre Scheiben verloren. Laut Pressemitteilung der Bullen wurden sechs Fensterscheiben beschädigt oder zerstört. Außerdem eine Scheibe vom Schaukasten. Im Scotch & Sofa hatten sich zuvor regelmäßig Corona-Leugner getroffen. In der Regel als angebliche Parteigründungsveranstaltungen. Lokale Antifaschist*innen hatten dagegen regelmäßig protestiert.

27. März 2021 | News Redaktion

Auf das AfD-Büro in Blankenburg ist am 12. März laut Presseberichten Farbe geflogen. Farbbeutel flogen auf Wände und Eingangstüren.  Der Sachschaden beläuft sich laut einem Bericht der "Allgemeinen Berliner Zeitung" auf zirka 1.500 Euro. Laut dem selben Artikel sei es bereits die achte direkte Aktion gegen dieses AfD-Büro.

13. März 2021 | News Redaktion

Am 17. März 1944 wurde Anna Ebermann, Mutter dreier erwachsener Kinder, in Berlin-Plötzensee durch den Scharfrichter hingerichtet. Der so genannte Volksgerichtshof hatte sie im November 1943 wegen Wehrkraftzersetzung und Hochverrats zum Tode verurteilt. Was hatte sie getan, dass sie mit dem Leben bezahlen musste?

Anna Ebermann war am 2. Februar 1891 als Anna Ziegler in Rottenbauer, einem Ortsteil von Würzburg, geboren worden. Sie lebte später mit ihrem Mann Karl Ebermann in Berlin-Weißensee. Als Mitglieder der Kommunistischen Partei unterstützten sie den antifaschistischen Widerstand, halfen jüdischen Freund*innen und stellten ihre Wohnung für illegale Treffen zur Verfügung. Ihre Wohnung in der Gürtelstraße 11 wurde nach 1933 zu einem wichtigen Treffpunkt illegal in Berlin lebender Regimegegner.

13. März 2021 | News Redaktion

Im Osten nichts Neues. Man hält sich bedeckt im beschaulichen Paaren im Glien. „Der zuständige CDU Landrat Roger Lewandowski wollte nicht mit uns sprechen“ hieß es letzte Woche in der Presse. Da scheint also ein waschechter PR-Profi im Amt zu sein im Havelland. Erst richtig schön Scheiße bauen und den gesamten braunen Berliner AfD-Zirkus in die Stadt einladen, dann hoffen dass es niemandem aufgefallen ist und wenn die Zeitung doch anruft, schnell in die Scheune rennen und sich hinter einem Strohballen verstecken. Richtig groß, Roger. Richtig groß. Da kauert er auch wahrscheinlich jetzt noch der Herr Landrat. In der kleinen Scheune des Erlebnisparks. Die Schweine sehen ihn fragend an und langsam wird ihm kalt, aber das Telefon will nicht aufhören zu klingeln.

10. Februar 2021 | News Redaktion

Seit Mitte Januar treffen sich in der Bar „Scotch & Sofa“ im Prenzlauer Berg Coronaleugner*innen, um angeblich eine Partei mit dem Namen „Team Freiheit“ zu gründen. Die inszenierte Gründung nutzen sie zur Umgehung der zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie notwendigen Maßnahmen.

Von Gegenprotesten begleitet schaffen sie so – neben Superspreader-Events – neue Räume für ihre verschwörungsideologische Politik. Ihre gefährliche Strategie setzt gerade dort an, in Bars und Gastronomiebetrieben, die auf Änderungen der Pandemiebekämpfung angewiesen sind. Mit diesem Konzept versuchen sie, neue Zielgruppen für ihre Verschwörungserzählungen zu gewinnen.

7. Februar 2021 | News Redaktion

Am 27. Januar versammelten sich auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee etwa 25 Menschen, um anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz zu gedenken.

29. Dezember 2020 | News Redaktion

In der Nacht zum 22.12. haben wir, in der Pistoriusstraße 8 (Weißensee), die Zahnarztpraxis vom (AFD) Schwein ‚Marius Radtke‘ mit Farbe markiert.

Warum?

Das Schwein ‚Marius Radtke‘ ist in der Lichtenberger AFD organisiert, außerdem hat er mit Horst Mahler, dem Holocaustleugner gegen das Mahnmal in Berlin-Mitte demonstriert. Solche Faschisten, die immer noch in der Breite zur Mitte der Gesellschaft gezählt werden sind die Finanzgeber der Nazistrukturen, wie auch der AFD. Dazu verbreitet er als Doktor und damit als allgemeine Vertrauensperson, für viele seiner Kund*innen, seine widerliche rassistische Hetze.

Wie?

12. Oktober 2020 | News Redaktion

In der Nacht zum 2.10.2020 haben wir die Kanzlei von Wolfram Nahrath in der Bizetstraße 24 in Berlin-Weißensee mit Farbe markiert und die Nachbarschaft am Antonplatz anhand eines Stencils “Wolfram Nahrath – Anwalt von NSU-Täter, NPD und Co.” über das faschistische Treiben in dem sonst unscheinbaren zweistöckigen Haus informiert.

Die Anwaltskanzlei ist Teil der Infrastruktur der organisierten Naziszene. Der einstige Bundesführer der 1994 verbotenen Wiking Jugend, einer Organisation in der Tradition der Hitlerjugend, und Mitglied der NPD verteidigt Führungskader der Naziszene, dem Rechtsrockbereich sowie jegliche Schläger und Mörder. Dabei sind Ursula Haverbeck, der ehemalige Sänger der Rechtsrockband Landser Michael “Lunikoff” Regener, Ralf Wohlleben im NSU-Prozess in München oder der Mörder des damals 28-jährigen Farid Guendoul, der nach einer Hetzjagd von Nazis auf Migrant*innen 1999 verblutete.

21. August 2020 | News Redaktion

In der Nacht vom 12. auf den 13. August ist das Auto von Ronald Glaser abgebrannt. Glaser ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Franktion im Abgeordnetenhaus. Das Auto stand vor seinem Wohnhaus in Niederschönhausen.

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