Treptow-Köpenick

12. Mai 2026 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Anfang Mai 2026 berichteten mehrere Zeitungen übereinstimmend, dass die Neonazipartei "Die Heimat" ihre Bundeszentrale in der Köpenicker Seelenbinderstr. 42 zum Verkauf anbietet. Parteifunktionäre bestätigten das Pressevertreter*innen. Die taz schreibt: 

"Eine Annonce, in der das Haus ab sofort zum Verkauf angeboten wird, fand sich kurzzeitig auf der Plattform Immobilienscout, ist inzwischen aber wieder gelöscht. Zu sehen waren dort Fotos des Innenhofs sowie von Räumlichkeiten im Gebäude, von Wohn- und Büroflächen, nicht aber die Außenfassade – wohl auch, um mit dem Verkauf keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Kaufpreis für die Immobilie samt des 736 Quadratmeter großen Grundstücks beträgt demnach 1,5 Millionen Euro."

22. April 2026 | Gast

LÉON TIMM ist ein aktiver, gewaltbereiter und organisierter NEONAZI, der aktiv in Berlin und im östlichen Bundesgebiet auftritt.

Er ist 25 Jahre alt, ca.180 cm groß, hat braunes Haar, grün-braune Augen und eine normale bis kräftige Statur. Er hat mindestens 3 Tattoos. Zwei in kyrillischer Schrift an beiden Unterarmen und ein weiteres Tattoo an der rechten Hand.

Er wohnt in der Marienstr. 8, 12459 Berlin Oberschöneweide und fährt einen schwarzen BMW mit dem Kennzeichen B-ES-4030.

Er ist ehemaliger Bundeswehrsoldat (möglicherweise ideologische Nähe zur “Gruppe Wagner”, hatte einen Patch auf der Uniform mit entsprechendem Bezug) und macht Kampfsport (Muay Thai / MMA) im “Sayyato MMA Performance Gym” in Friedrichshain.

Er wurde mehrmals als Ordner bei Anti-CSD-Protesten gesichtet - unter anderem 2025 in Falkensee und Bautzen.

2. Februar 2026 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Für den 31. Januar 2026 lud die "Deutsche Jugend Voran" (DJV) in die "Heimat"-Zentrale in Köpenick zu einem Anwärter*innentreffen ein. Neben sechs DJV-Mitgliedern (1-6) und zwei "Heimat"-Funktionären (12 & 13) kamen fünf Anwärter*innen (7-11). 

Alle Bilder sind öffentlichen Quellen entnommen. Bei Informationen zu den Teilnehmenden können diese an fightback[at]no-log.org gesendet werden.

21. Januar 2026 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 17. Januar 2026, veranstaltete die "Heimat" zusammen mit der JN, der "Deutschen Jugend Voran" (DJV) und der "Märkischen Jugend" einen Neujahrsempfang in ihrer Zentrale in Köpenick. Dort trat der Neonazimusiker Philipp "Flak" Neumann auf und der "Heimat"-Funktionär Nico Koal hielt eine Rede. 
Es folgten 69 Neonazis der Einladung.

14. Mai 2025 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 10. Mai veranstaltete die Neonazi-Partei "Die Heimat" ein Konzert mit dem Sänger der Rechtsrock-Band "Flak" Philipp „Phil“ Neumann. Etwa 50 Neonazis nahmen daran teil. Die Struktur wurde von dem Berliner Verband um Andreas Käfer und Stefan Lux gestellt. Als rechte Streamer waren Sebastian Schmidtke und Sebastian Weber ("Weichreite") teil.

Mehr als 100 Antifaschist*innen protestierten vor der "Heimat"-Zentrale in Köpenick.

24. März 2025 | Gast

Am 10.04.2025 wurde der Neonazi Julian Milz zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Milz stand auf der Anklagebank wegen mehrerer brutaler Angriffe auf Andersdenkende. Die Angriffe hat Milz gemeinsam mit seinen Kameraden extrem rechter Jugendgruppen wie der „Deutschen Jungend Voran“ begangen. Der Prozess hat offengelegt, dass Aron Reimers (Müggelheimer Str. 55, 12555 Berlin) an mehreren dieser brutalen Angriffe beteiligt war.

Reimers gehört zum festen Kern des Freundeskreises, aus dem 2024 die extrem rechte Jugendgruppe “Jung & Stark” hervorging und heute als “Deutsche Jugend Voran” aktiv ist. Bekannt geworden ist diese Jugendgruppe durch ihr prominentes und gewaltbreites Auftreten bei den Störaktionen gegen die CSDs in Ostdeutschland im Sommer 2024 und verschiedenen Naziaufmärschen 2024/2025.

29. April 2024 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 27. April 2024, fand in der Parteizentrale der "Heimat" (ehemals NPD) in Berlin-Köpenick der Wahlkampfauftrakt zur Europawahl statt. Die gegen die Bedeutungslosigkeit kämpfende Neonazipartei setze dabei auf Altbekanntes: Eínen Liederabend mit dem Neonazi-Sänger Frank Rennicke. Dazu hielten der aktuelle Parteivorsitzende Frank Franz und die Europa-Kandidaten Udo Voigt und Sebastian Schmidtke politische Reden.

24. Oktober 2022 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Sonntag den 02. Oktober 2022 führte die Partei Der III. Weg in Zwickau einen Aufmarsch mit ungefähr 200 Teilnehmer:innen durch. Darunter befand sich auch eine Gruppe aus Berliner Neonazis um Oliver Oeltze (1), der wieder einmal in der Funktion eines Ordners am Schutz des Lautsprecherwagens beteiligt war.

27. Januar 2022 | News Redaktion

Seit Ende Dezember 2021 hat die Querdenken-Bewegung ihre Demonstrationsstrategie geändert. Waren zuvor, auch in Berlin, immer mehr Demonstration wegen des Nichteinhaltens von Auflagen verboten worden, wird nun auf „Spaziergänge“ gesetzt. Dadurch, dass in den meisten Fällen auf Transparente verzichtet wird und sich niemand als verantwortlich zu erkennen gibt, versuchen die Pandemie-Leugner*innen so Polizeiliche Maßnahmen und Verbote zu umgehen.
Diese als „Spaziergänge“ getarnten Demonstrationen sind in verschiedenen Teilen des Landes auf mehrere tausend Personen angewachsen. Auch in Berlin in manchen Bezirken Mobilisierungen, die an der tausender Marke kratzten. Auch wenn die Demonstrationen nicht offensichtlich von extrem rechten Akteuren geleitet oder angeführt werden, und auch wenn mitunter ein Großteil der Mitlaufenden sich als bürgerliche Mitte präsentiert, waren Neonazis fast von Anfang an dabei. In einigen Bezirken laufen sie kontinuierlich mit und verteilen Propaganda.

8. Mai 2020 | NoAfD Berlin

Genau einen Monat ist es her, dass in Celle der 15 Jährige Arkan Hussein Khalaf von einem Nazi ermordert wurde. Der heutige Tag des Zorns wurden in der Glanzstr. 5 in Berlin-Baumschulenweg zum Anlass genommen um den Faschisten und Rechtsterroristen Manuel Ochsenreiter mit Plakaten und Sprühfarbe seinen Nachbarn bekannter zu machen. Burschenschafter, Junge-Freiheit-Ressortleiter, AfD-Mitarbeiter im Bundestag und letztendlich Rechtsterrorist: Ochsenreiter ist ein Beispiel der Radikalisierung von Akteuren der “Neuen Rechten”. Im Februar 2018 plante, finanzierte und organisierte er einen Brandanschlag im ukrainischen Uschhorod, der von polnischen Neonazis ausgeführt wurde, denen Ochsenreiter mehrere tausend Euro übergab.

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