Lichtenberg

28. April 2016 | News Redaktion

Am 22. April 2016 eröffnete Andreas Wild, Vize-Vorsitzender der Partei „Alternative für Deutschland“ in Steglitz-Zehlendorf und Listenplatz 16 der AfD-Landesliste, eine Filiale seiner Arbeitsvermittlung „Arbeit und Beratung“ in der Lichtenberger Möllendorfstraße. Bei der Eröffnung stellte sich der Neonazi-Aktivist Hagen Labahn als Mitarbeiter und enger vertrauter Wilds heraus. 

25. April 2016 | News Redaktion

Die „Nationaldemokratische Partei Deutschland“ blickt inzwischen auf eine lange Karriere zurück. Seit 1964 bewegt sie sich auf der politischen Bühne der BRD. Die NPD hat viele Hochs und Tiefs mitgemacht – vom Bordstein zur Skyline und wieder zurück. Doch irgendwann wird es Zeit zu gehen.

Das Parteiverbot durch das Bundesverfassungsgericht steht kurz bevor. Damit muss sich die NPD wohl oder übel auf das politische Abstellgleis neben die Nationalistische Front, die Wiking Jugend oder die FAP gesellen. Doch ihre Inhalte werden Dauerbrenner in Deutschland bleiben. Rassismus, Nationalismus und Sozialchauvinismus werden nun von anderen, wie der AfD oder dem III. Weg, weitergetragen.
Insbesondere die rechtspopulistische Alternative für Deutschland klaut der NPD zahlreiche rassistische Groupies.

24. April 2016 | News Redaktion

„Arbeit und Beratung“ prangt seit Ende März über dem Ladenbüro in der Möllendorfstraße 74 (Ecke Storkower Straße). Dahinter verbirgt sich eine Filiale der Steglitzer Zeitarbeitsfirma von Andreas Wild, dem Vizevorsitzenden der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Steglitz-Zehlendorf.

28. März 2016 | News Redaktion

Am 13. März konnte die Berliner AfD ihren Landesparteitag im A&O Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen durchführen. Bereits mehrmals haben GefährtInnen daher A&O aufgesucht: in Mitte, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Dresden und Leipzig. Wir wollten dabei nicht am Rande stehen und so machten auch wir uns in der Nacht zum 23. März auf den Weg zum A&O Hostel Kolumbus.

An einigen Scheiben konnten wir deutlich die Hinterlassenschaften unserer GefährtInnen erkennen. Der Glaser war seit vorletztem Samstag offensichtlich noch nicht da gewesen. Weitere Scheiben barsten unter der Wucht unserer Steine. Wir hoffen, dass A&O die Message versteht: Geschäfte mit RassistInnen lohnen sich nicht!

Wir sind gespannt, wer so doof ist, der AfD für ihren Landesparteitag am 3. April Räume zu vermieten...

14. März 2016 | News Redaktion

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus (Berlin-Hohenschönhausen) von einer eben so großen Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt. Ein eigens angefertigter Tortenkatapult wurde von der Poilzei beschlagnahmt. Am Abend vorher war das Hostel mit Pflastersteinen angegriffen worden.

10. März 2016 | News Redaktion

Die „Alternative für Deutschland“ in Berlin will ihren für Sonntag, den 13. März geplanten Landesparteitag mit anschließender Wahlparty wohl im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstr. 19) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft veranstalten. In Mitte wurden sie von einem anderen A&O-Hostel letzte Woche wieder ausgeladen. Eingeladen sind 1000 Berliner Mitglieder. Es soll das Wahlprogramm diskutiert und wahrscheinlich auch noch KandidatInnen für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (18. September 2016) benannt werden.

8. März 2016 | News Redaktion

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

Aufmarsch und Gegenprotest

26. Februar 2016 | News Redaktion

Wie berichtet ruft die Berliner NPD seit einigen Wochen zu einer Demonstration für kommenden Montag, 29. Februar am S-Bhf Wartenberg auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD-Hetzkampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Wir möchten euch hier einen kurzen Überblick zu den Gegenaktivitäten geben.

Die NPD mobilisiert zu 18:30 Uhr am S-Bhf Wartenberg (westlicher Ausgang). Für 19 Uhr hat sie eine Zwischenkundgebung an der Zingster Straße / Ribnitzer Straße angemeldet.

Gemeinsame Anreise aus der Innenstadt:
17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

14. Februar 2016 | News Redaktion

Für Montag den 29. Februar ruft die Berliner NPD zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen (am S-Bahnhof Wartenberg) auf. Unter dem Motto „Asylflut stoppen!“ ist er Teil einer Hetzkampagne, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Doch die Kampagne läuft nicht so, wie die NPD das gern hätte. So konnten die Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee bereits erfolgreich gestoppt werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt. 

5. Februar 2016 | News Redaktion

Vor einiger Zeit wurde durch Zeitungsberichte bekannt, dass am Hagenower Ring in Hohenschönhausen eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete enstehen soll. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge soll Betreiber der Einrichtung werden. Aus diesem Grund tauchten in den letzten Tagen im dortigen Wohngebiet Handzettel und Aushänge auf, die anonym zum 2. Februar 2016 zu einer "Bürgerversammlung" im Innenhof des Hagenower Rings eingeluden.

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