Treptow-Köpenick

30. April 2013 | News Redaktion

30. April

Heute um 17 Uhr ist die "Gemeinsam gegen Nazis"-Demo durch Schöneweide. Treffpunkt ist der S-Bhf Schöneweide. Die Route führt von dort zunächst nach süd-osten zum ehemaligen Zwangsarbeiterlager in der Britzer Straße. Von dort geht es wieder am S-Bhf Schöneweide vorbei (hier können sich gut Leute anschließen, die länger arbeiten müssen oder so) durch die Brückenstraße nach Oberschöneweide. In der Brückenstraße führt die Demo an den Naziläden Hexogen und Zum Henker vorbei. In Oberschöneweide geht es durch die Wilhelminenhofstraße und die Siemensstraße - vorbei an den Naziläden Dark7Side und "Sozialer Buchladen" - zum Platz am Kaisersteg. Dort findet das Abschlusskonzert statt.

Wer danach zur antikapitalistschen Walpurgisnacht-Demo im Wedding will, muss auf das Konzert am Ende verzichten und sich beeilen. S-Bahnen fähren von Schöneweide auf den Nordring. Ihr müsst dann nur spätesten Schönhauser Allee in die Ring-Bahn umsteigen.

29. April 2013 | News Redaktion

Es kam, wie es kommen musste… aber doch anders: Dass die antifaschistischen Plakate in Berlin-Schöneweide auf der Route des Neonaziaufmarsches am 1. Mai für die Neonazis eine Provokation ohne gleichen darstellen, war vorherzusehen. Auch das sie versuchen würden, diese zu entfernen, kommt nicht überraschend. Dass Sebastian Schmidtke und seine „NW-Berlin“-Kameraden das allerdings am helllichten Tage unter den Augen der lokalen Polizei machen dürfen, ist ein Skandal. Nicht nur, dass die Polizei des Abschnitts 65 den Neonazis dabei zuschaut, sie lacht wenig später Passanten aus, die sich beschweren und schreitet nicht ein, als diese von den Rechten gefilmt und bedroht werden. Es zeigt nur einmal mehr, dass auf die Polizei kein Verlass ist.

27. April 2013 | News Redaktion

Nach Weitlingkiez und Rudower Spinne bricht nun langsam aber sicher auch Schöneweide als letzter Rückzugsraum und „Homezone“ der Berliner Neonaziszene weg. Zunehmende antifaschistische Präsenz und vielfältige Aktionsformen überfordern die verbliebenen, traurigen Gestalten des „NW-Berlin“, wie sich gestern deutlich zeigte. Die Kieze die die Neonazis für sich beanspruchen, können sie mit ihrem Revierverhalten nicht dominieren.

25. April 2013 | News Redaktion

Am 1. Mai wollen Nazis in Berlin-Schöneweide marschieren. Eine Woche vor dem geplanten Naziaufmarsch in Schöneweide veröffentlicht das Bündnis "1. Mai-Nazifrei" die Naziroute, Treffpunkte für die Anreise und aktuelle Infos zu Gegenaktionen.

Am 1.Mai ist es Zeit zum Handeln, damit die Neonazis nicht aufmarschieren können. Damit dies gelingen könnt, findet ihr hier: www.1mai-nazifrei.tk Infos und Aktionskarten für den Tag.

Für den Tag mobilisiert die Bundes-NPD neben Frankfurt am Main nach Berlin. Anmelder ist der militante Kameradschaftsaktivist und NPD-Landesvorsitzende, Sebastian Schmidtke. Er war bereits mehrfach an Übergriffen gegen Linke beteiligt, zuletzt am 24. November 2012 in Neukölln und am 11. Januar 2013 in Lingen (Niedersachsen).

25. April 2013 | News Redaktion

Am Abend des 24. März haben wir die berliner Nazis Julian Beyer, Gordon Bodo Dreisch und Manuel Ochsenreiter geoutet. Im Umfeld ihrer Wohnungen haben wir Aufkleber und eine Info am Haus hinterlassen, um die Nachbar_innen über die Aktivitäten der drei aufzuklären. Alle drei wohnen in Treptow-Köpenick, wo die Nazis am 1. Mai aufmarschieren wollen.

Julian Beyer, geboren am 19. April 1990, wohnt im Sterndamm 232 (bei Beyer/Schlegel) in Johannisthal. Beyer ist seit Jahren in der rechten Szene aktiv. Zunächst in Neukölln, wo er 2011 für die NPD kandidierte. Mit seinem Umzug nach Treptow-Köpenick haben sich auch seine Aktivitäten in den Bezirk ausgeweitet. Beyer orientiert sich an den "Autonomen Nationalisten" und ist beim "NW Berlin" aktiv. Er war mehrfach an Übergriffen und Bedrohungen gegen (vermeintliche) Linke und an Anschlägen auf linke Einrichtungen beteiligt.

24. April 2013 | News Redaktion

Über den Tellerrand geschaut

23. April 2013 | News Redaktion

Wir werden uns in der nächsten Woche häufiger in Treptow-Köpenick - insbesondere in Schöneweide - aufhalten und versuchen den Nazis auf die Pelle zu rücken. Damit ihr auch wisst, wo die Nazis in der Region zu finden sind, hier nochmal eine Liste ihrer Läden, Gaststätten und sonstigen Räume im Bezirk. Genauere Infos zu den einzelnen Läden findet ihr schnell über eine Suche u.a. auf dieser Seite und in der Broschüre Die braune Straße von Berlin.

Am 30. April werden wir an einem Teil dieser Läden mit der Demo vorbeiziehen. Bei den Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai können vor allem die Läden in Oberschöneweide nah an unseren Aktionen liegen. Haltet die Augen offen und seid kreativ!

23. April 2013 | News Redaktion

Das Bündnis 1. Mai nazifrei hat nun Informationen zu ihren Aktionen gegen den Naziaufmarsch veröffentlicht, die wir hier dokumentieren. Anlaufpunkte sind um 9 Uhr die S-Bhf Neukölln (Westberliner) und Ostkreuz (Ostberliner + Kreuzberg) für die Blockaden. Die Nazis werden wahrscheinlich versuchen in Oberschöneweide aufzumarschieren. Eine druckfähige Version der Karte gibts bei 1. Mai nazifrei.

Sprecht euch frühzeitig mit euren Freund_innen ab und organisiert euch in Bezugsgruppen, um gemeinsam handlungsfähiger zu sein. Haltet euch über aktuelle News auf dem Laufenden!


„Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los.“ Andrew Jackson

22. April 2013 | News Redaktion

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung des Bündnis Gemeinsam gegen Nazis zum Fahrradkorso am 20. April, da es leider bisher keinen Bericht dazu gibt.

Zehn Tage vor der antifaschistischen Großdemonstration und dem Open Air-Konzert am 30. April in Schöneweide, veranstaltete die Kampagne “Gemeinsam gegen Nazis” heute einen Fahrradkorso, der an Treffpunkten und Aktionsschwerpunkten der Naziszene in Süd-Neukölln und Treptow-Köpenick vorbeiführte. Am Korso beteiligten sich ca. 150 Menschen. Die Aktion war bewusst auf den 20. April, den Geburtstag Adolf Hitlers gelegt worden, weil das Datum in den vergangenen Jahren Anlass für Feierlichkeiten der rechten Szene war.

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