Treptow-Köpenick

14. November 2013 | News Redaktion

Die Neonazis Maximilian Früchel, Heiko Wöhler und Thorsten Oldag jagten im September 2012 einen Menschen durch die Straßen Berlins. Mit Tritten und Schlägen attackierten sie den jungen Mann. Am 24. Oktober 2013 sollte der Prozess wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung stattfinden, doch der rechte Szene-Anwalt Wolfram Nahrat konnte für Wöhler und Oldag eine Einstellung gegen 150 Euro erwirken. Früchels Verfahren wurde ebenfalls eingestellt, da er aktuell eine Haftstrafe in Neumünster absitzt.

12. November 2013 | News Redaktion

Im März 2014 feiert die Nazikneipe „Zum Henker“ ihr 5 jähriges Bestehen. Nachdem es in den letzten Monaten ruhiger um das Drecksloch in der Brückenstraße geworden ist möchten wir einen kurzen Rückblick wagen. Die im Jahr 2009 eröffnete Kneipe kann als wichtiger Faktor für die Ensteheung der Nazi-Hotspots Rund um den Bahnhof Schöneweide betrachtet werden.  Nach der Eröffnung steigerte sich nicht nur die Anzahl der Übergriffe in der Region, bald folgte die Neueröffnung zahlreicher Lokalitäten mit rechtem Hintergrund in der Gegend. Antifaschist*innen gaben dieser Entwicklung den treffenden Namen die Braune Straße. Nach Bekanntwerden der Zustände in Schöneweide folgten zahlreiche Aktionen.

22. Oktober 2013 | News Redaktion

Am 16. November 2013 findet ab 17:00 der erste UFFmucken-Aktionstag statt. Weil wir Nazistrukturen bekämpfen und zugleich alternative Jugendkultur fördern wollen, gibt’s das alles an einem Nachmittag bzw. Abend.

Um 17:00 starten Workshops zu Techniken der Selbstverteidigung, Sprayen, Nazis in Schöneweide und Asyl in Treptow-Köpenick. Um 20:00 startet dann der zweite UFFsagen PoetrySlam mit bekannten Dichter*innen aus Berlin. Zwischendurch gibt’s Vokü von chili[tk]. Außerdem könnt ihr eure Beutel besprühen lassen. Das alles für umme und der PoetrySlam dann für eine kleine Spende, wenn ihr wollt. Und zwar im Jugendzentrum Johannisthal (JuJo), Winckelmannstraße 56, 12487 Berlin. Wollt ihr selbst auftreten bei UFFsagen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an info@uffmucken-schoeneweide.de

15. Oktober 2013 | News Redaktion

Am frühen Morgen des 24. Oktober 1993 wird Hans-Joachim Heidelberg auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Berlin-Schöneweide ermordet. Die Täter: Nazis, die den 28 Jahre alten Mann mit ihren Springerstiefeln niedertreten und regungslos am Boden liegen lassen. Das Motiv: Hans-Joachim Heidelberg hatte eine sogenannte geistige Behinderung. Vermutlich musste er sterben, weil die Täter sein Leben für „lebensunwert“ hielten. Es wurde ermittelt, aber eine genaue Rekonstruktion der Tat war nicht möglich. Tatverdächtige Jugendliche wurden laufen gelassen. Bis heute konnten keine Täter ermittelt werden.

Gedenkkundgebung: 24. Oktober 2013 – 18 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

4. Oktober 2013 | News Redaktion

Seit vergangenem Herbst macht die NPD in Berlin gegen Flüchtlinge mobil, dabei konzentrieren sich die Rechten vor allem auf die Eröffnung neuer Flüchtlingsunterkünfte. Gerade in Hellersdorf haben die Neonazis der NPD in den letzten drei Monaten massive Stimmung gegen eine Flüchtlingsunterkunft geschürt, um Wählerstimmen zu ergattern. 10,2 % wählten rund um das Flüchtlingsheim die NPD.

14. Oktober - Kundgebung: 12.30 Uhr, Aka­demie für beruf­liche Bil­dung, Alte Jakobstr. 83 - Vorabtreffpunkt: 12.00 Uhr, Oranienplatz

17. September 2013 | News Redaktion

Seit Wochen hetzt die NPD gegen Geflüchtete und Asylbewerber_innen in Berlin. Im Rahmen ihres Wahlkampfs nutzt sie rassistische Vorurteile in der Bevölkerung, um Stimmen für sich zu gewinnen. Die Aufrufe und Plakate der NPD strotzen nur so vor dreisten Unterstellungen gegenüber jenen Menschen, die Zuflucht in Deutschland suchen. Nach der Flucht müssen diese nun hier in Deutschland Hass und Bedrohung erleben. Am 19. September plant die NPD eine Mahnwache vor dem Rathaus Treptow, bei der sie erneut gegen Geflüchtete wettert, aber nicht ohne Widerspruch!
Wir werden deutlich machen, dass es viele Menschen gibt, die anders denken und handeln. Wir setzen uns ein für einen solidarischen Umgang mit allen Menschen, die nach Deutschland kommen.

19. September // 15 Uhr // Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4, S-Bhf Treptower Park / Plänterwald)

Solidarität statt Rassismus!

2. September 2013 | News Redaktion

Schöneweide ist einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Hier haben Schmidtke und Co. ihre Läden – und auch hier kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen. Wir werden heute den deutschen Deppen den Kiez streitig machen und mit einem antifaschistischen Konzert einer unabhängigen Jugendkultur unter die Arme greifen.

18.00 | Jugendschiff Remili | Am Kaisersteg | Eintritt frei

Als Bands aufm Sonnendeck sind dabei: Tapete (Master-of-hartz) , Berlinska Droha (folk-punk-chanson), Il Civetto (balkan-party-swing), Lena Stoehrfaktor (rotziger rap). Danach legen uff: DJ Schapur (Ohrenschmaus) / tba und elektroloox (love techno hate germany).

29. Juli 2013 | News Redaktion

Schöneweide ist einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Hier haben Schmidtke und Co. ihre Läden – und auch hier kommt es immerwieder zu rassistischen Übergriffen. Wir werden heute den deutschen Deppen den Kiez streitig machen und mit einem antifaschistischen Konzert einer alternativen Jugendkultur unter die Arme greifen.

Als Bands aufm Sonnendeck sind dabei: Tapete (master-of-hartz) / Zizou (rock-disco-pop) / CaeraSol (hear-it-loud)
danach legen uff: Lucha Amada (musica sin fronteras) & DJ Schapur (ohrenschmaus)

24. August 2013 | 18.00
Jugendschiff Remili | Am Kaisersteg | Eintritt frei

Infos unter: uffmucken-schoeneweide.de

*dat janze umsonst und draussen auf’m Schiff.

22. Juli 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 27. Oktober 2012, hielt die Berliner NPD in vier Berliner Bezirken jeweils eine Kundgebung ab. Thema war die "Innere Sicherheit", verbunden mit der Panikmache gegen Flüchtlinge und Migrant_innen. Die Kundgebungen wurden von neun Berliner Neonazis betreut, die mit dem NPD-Flaggschiff und einem VW-Bus von Station zu Station fuhren. Dort wurden sie jeweils von 1-3 weiteren lokalen Neonazis ergänzt.

14. Juli 2013 | News Redaktion

In einem neugebauten Wohnhaus einer Familie wurde kurz vor der Fertigstellung am 16. Mai 2013 ein Feuer gelegt. Zum Glück war das Haus zur Tatzeit noch nicht bewohnbar, so dass niemand körperlich zu Schaden kam. Es entstand jedoch ein enormer Sachschaden von über 200.000€, der die Familie in ihrer Existenz bedroht, denn die Baustelle war nicht gegen Brandanschläge versichert. Ein rassistisches Motiv muss in Erwägung gezogen werden, da die Familie, die das Haus baute, aus dem Irak kommt. Der heute 53-jährige Raad J. war vor rund zwölf Jahren, kurz vor dem Beginn des Irakkriegs, nach Berlin geflohen. Vier Jahre später folgte seine Familie. Seitdem arbeiteten sie in Berlin und sparten ihr Geld für ihr Eigenheim, dass nun durch einen Brandanschlag zerstört wurde.

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