Friedrichshain-Kreuzberg

28. Dezember 2013 | News Redaktion

Berlins Innensenator Henkel hat heute erneut bekräftigt, das Camp der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Kreuzberg ab dem 18. Januar räumen zu wollen. Da eine Räumung an einem Wochende eher unwahrscheinlich ist, wird die Räumung voraussichtlich am 20. oder 21. Januar stattfinden. 

23. Dezember 2013 | News Redaktion

Nachdem viele Genoss_innen am Samstag in Hamburg den Protest für den Erhalt der Roten Flora, die Geflüchteten aus Lampedusa und gegen die Räumung der Essohäuser auf die Straße getragen haben, wurde diesem Protest mit massiver, wenn auch verzweifelter, Gewalt durch die Bullen begegnet. Über 500 verletzte Menschen sprechen ihre eigene Sprache. In vielen Städten wurde in den letzten Tagen in Solidarität zu Hamburg demonstriert, wir rufen zur spontanen Demonstration am 24. Dezember um 12 Uhr am Oranienplatz auf.

19. Dezember 2013 | News Redaktion

Weg mir rechtem Lifestyle in Weißensee und Friedrichshain.

»Doorbreaker« ist eine Berliner Ladenkette für Sport- und Freizeitbekleidung mit Läden in Friedrichshain und Weißensee. Im Sortiment des »Doorbreaker« finden sich neben vielen unpolitischen Modemarken seit Jahren auch immer wieder explizite Neonazi-Marken. Dies scheint zur Geschäftsstrategie des Ladens zu gehören, an der sich auch nach dem Umzug des Hohenschönhausener Geschäftes nach Weißensee im Oktober 2013 nichts geändert hat. Nachdem in den letzten Jahren die bei rechten beliebten Marken »Thor Steinar« und »Label23« verkauft wurden, wird seit Anfang 2013 die Marke »Walhall Athletik« angeboten.

15. Dezember 2013 | News Redaktion

Am gestrigen Abend beteiligten sich etwa  150 Antifaschist*innen an einer Demonstration in Kreuzberg. Die Demonstration unter dem Motto „Keine Zusammenarbeit mit Nazis – Zum Henker dichtmachen, Maria Fank raus schmeißen, Verfassungsschutz auflösen“ thematisierte die aktuelle Situation rund um die Nazikneipe „Zum Henker“, die Auseinandersetzungen um die Ausbildung von Maria Fank und die Verstrickungen des Verfassungsschutz mit dem sog. NSU.Auch die ständigen Hetzartikel gegen das Flüchtlingscamp am Oranienplatz und die Räumungsdrohung durch Henkel waren Thema der Demonstration. Ohne Verzögerungen zog die Demonstration deshalb vom Mehringplatz bis zum Flüchtlingscamp am Oranienplatz. Auf der ganzen Route wurden Flyer verteilt, um Passant*innen und Anwohner*innen über die Inhalte der Demonstration zu informieren. Der Vorbereitungskreis dankt den Dagewesenen.

11. Dezember 2013 | News Redaktion

Vier Jahre hat es gedauert, bis die F&M Mietgesellschaft der Nazikneipe Zum Henker endlich kündigte. Nicht etwa, weil sie das Problem endlich eingesehen hat, sondern nur, weil sie in den Fokus antifaschistischer Proteste rückte. Seitdem wird das Verfahren in den Mühlen der Bürokratie verschleppt, während die Nazis ihr modernes Sturmlokal weiterhin für Vernetzung und als Ausgangspunkt für Hetzjagden nutzen können.

6. Dezember 2013 | News Redaktion

Aufruf zur Demonstration am So 15.12. Wir starten um 15 Uhr am Oranienplatz und ziehen gemeinsam zur Senatsverwaltung für Inneres, Grunerstraße/Stralauerstraße am Alex, den Sitz von Henkel. Und wir werden bleiben, zu einer Nachtkundgebung bis das Ultimatum zurückgezogen wird.

Vor 14 Monaten haben wir, Asylsuchende in Deutschland, uns dazu entschlossen, unsere Situation nicht länger hinzunehmen. Wir entschieden uns gegen die Unterbringung in isolierenden Lagern und die alltäglichen Diskriminierungen.

6. Dezember 2013 | News Redaktion

Die NPD-nahe Initiative "Nein zum Camp am O-Platz" hat ihre für heute geplante Kundgebung am Frankfuter Tor in Friedrichshain kurzfristig abgesagt. Laut Informationen der Antifa Friedrichshain wurde die Anmeldung um 13 Uhr zurückgezogen. Auf eine Gegenkundgebung wird daher auch verzichtet.

4. Dezember 2013 | News Redaktion

Bereits am 16.02 dieses Jahres fande am Mariannenplatz eine unangemeldete Demo statt. Da der Park relativ groß ist, sollte man sich wieder so sammeln wie im Februar - am Rande des Parks.

Wann? - Sonntag der 08.12.2013 um 18 Uhr
Wo? - Berlin Kreuzberg - (Am) Mariannenplatz

In Deutschland wird seit dem "Unglück von Lampedusa" (Wie es die Politik und Medien so gerne nennen) wieder vermehrt über die Situation der Flüchtlinge (besonders) in Berlin und Hamburg disskutiert. Gleichzeitig wird an vielen Orten in Deutschland seitens der Nazis stimmung gegen Flüchtlingsunterkünfte und Ausländer gemacht.

4. Dezember 2013 | News Redaktion

"Ihr wollt euch mit dem O-Platz anlegen!?"
Die Nazis der NPD-nahen "Initiative Nein zum Camp am O-Platz" planen für kommenden Freitag, den 6.12. ab 18 Uhr eine Kundgebung am Frankfurter Tor (angemeldet nord-westliche Ecke) unter dem Motto "Kultur erhalten - Kein Verzicht auf Weihnachten zu gunsten von Muslimen". Die Kundgebung richtet sich gegen die Politik des Bezirksamtes, aber vor allem gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringung in Berlin. Dies können und werden wir nicht widerspruchslos hinnehmen. 

Also, an alle Häuserzecken und Antifa-Kids, an die Dorfplatz-Jugend und die O-Platz-Bewegung, an alle Ur-Kreuzberger_innen und die Liebig-Generation, an alle Heinrichplatz-Trinker_innen, an alle Feier-Hipster, Punks, 36Atzen, Queers, Wagenburger und Bioladen-Fhainer_innen:

Macht mit - das Tor wird zum Hexenkessel für die Nazis, zum Spießrutenlauf und zur heißen Herdplatte! Sie sagen "Kutur erhalten"? Wir zeigen ihnen, was Friedrichshainer Kultur vom feinsten ist!

Freitag, 6. Dezember 2013 / 18 Uhr Frankfurter Tor (an der Uhr)

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4. Dezember 2013 | News Redaktion

Für den kommenden Freitag, 13.12.13, ist in Berlin-Mitte und Kreuzberg eine antifaschistische Demonstration geplant. Dort sollen die Verstrickungen zwischen den Behörden und dem NSU, die Machenschaften der Schöneweider Nazis, die Nazikneipe "Zum Henker" und die Untätigkeit der Ausbildungsstätte von Maria Fank thematisiert werden. Wie bekannt wurde absolviert die Chefin der NPD-Frauenorganisation RNF eine Ausbildung zur Sozialassistentin in Berlin-Mitte. Wie sozial Maria Fank ist, bewies sie in der Vergangenheit durch zahlreiche rassistische Ausfälle und plumpen Nationalismus. Einer Kaderin der NPD muss der Zugang zu sozialen Berufen verwehrt werden. Mit der Demonstration in der Weinachtszeit möchten Antifaschist*innen erneut auf den akuten Handlungsbedarf hinweisen.

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