Friedrichshain-Kreuzberg

12. Juli 2013 | News Redaktion

Updates:
12.07. 18.45: Zu den geplanten Aktionen in Hellersdorf.
12.07. 16 Uhr: Zeitlicher Ablauf und Kundgebunsorte bekannt.

20. Juni 2013 | News Redaktion

Update 21. Juni: Kurzdoku vom kanalB mit Schilderung der Vorfälle am Montag, Ausschnitten vom Plenum am Dienstag und der anschließenden Demonstration

Gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung, gegen Spaltung und Entsolidarisierung!

Wir, die protestierenden Refugees vom Oranienplatz erklären:

18. Juni 2013 | News Redaktion

Keine Ehtnisierung von Rassismus!

Das im Laufe des gestrigen Vorfalles aufgetauchte Szenario von sogenannten “Türkischen Nazis” gegen das Refugee Camp wurde besonders von der Polizei propagiert. Vermeindlich verfeindete Gruppierungen unter Migrant_innen und Geflüchteten auszumachen, liegt allein im Interesse der Repression!

Wir wollen und werden uns nicht daran beteiligen! Wir erleben Rassismus von Menschen jeglicher ethnischer Herkunft und aus allen gesellschaftlichen Schichten und wir wissen sehr wohl, woher er befeuert wird: aus dem gewollten und  nicht aufgearbeitetem Rassismus der herrschenden politischen, gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen.  Ihm gilt unsere ganze Kritik und unser Kampf!

Es gibt im Camp gute Kontakte zur Türkischen Linken, es gibt dort auch Aktivist_innen aus der Türkei und viele solidarische Nachbar_innen.

Lasst Euch also nicht auf diese Art von Vernebelung, Spaltung und Zwietracht ein! Lasst euch nicht auf vorschnelle Urteile und Getratsche ein! Macht euch selber ein Bild!

Hört den Geflüchteten zu und schließt sie nicht aus euren Überlegungen aus!

18. Juni 2013 | News Redaktion

18.06.: Update gegen die Spekulationen über vermeintliche "türkische Nazis" als Angreifer

Morgen (18.6.) 17 Uhr Oranienplatz: Demo gegen rassistsische Attacken auf Geflüchtete und rassistischen Polizeieinsatz im Refugee Protest Camp!!!

14. Juni 2013 | News Redaktion

Vom 13. bis 16. Juni findet im Rahmen der Flüchtlingsproteste in Berlin ein internationales Flüchtlingstribural gegen die BRD statt. Der Regierung wird zur Last gelegt, mitverantwortlich zu sein für die tägliche Generierung von Fluchtursachen, für das Morden an den europäischen Außengrenzen und für das psychische und physische Leid, das Flüchtlinge und Migrant_Innen hier in Deutschland tagtäglich erleben. Auf dem Mariannenplatz werden die Anklagen vorgetragen und diskutiert. Zusätzlich finden mehrere Demonstrationen, Konzerte und andere Aktionen statt. Das Programm findet ihr hier. Auf der Seite des Flüchtlingstribunals gibt es auch einen aktuellen Live-Stream vom Tribunal.

Das Tribunal wird von The Voice - Refugee Forum Germany und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen organisiert. Weitere Informationen zu den Flüchtlingsprotesten in Berlin gibt es u.a. bei asylstrikeberlin.wordpress.com.

10. Juni 2013 | News Redaktion

Kampfhunde, Stacheldraht und meterhohe Zäune: Gut abgeschirmt liegt im Kietzer Weg 8 - 11 an den S-Bahn Gleisen, zwischen den Bezirken Friedrichshain und Lichtenberg, die Gerüstbaufirma "Systemfeind". Nur ein paar Meter vom Club Subland (1) entfernt, befindet sich seit Jahren auf einem zugemüllten Bauhof mit Wohnmöglichkeit eine Firma die eindeutige Verbindungen zur Berliner Neonazi-Szene hat. Am 1. Mai war der Geschäftsführer beim Neonazi-Aufmarsch in Schöneweide.

30. April 2013 | News Redaktion

30. April

Heute um 17 Uhr ist die "Gemeinsam gegen Nazis"-Demo durch Schöneweide. Treffpunkt ist der S-Bhf Schöneweide. Die Route führt von dort zunächst nach süd-osten zum ehemaligen Zwangsarbeiterlager in der Britzer Straße. Von dort geht es wieder am S-Bhf Schöneweide vorbei (hier können sich gut Leute anschließen, die länger arbeiten müssen oder so) durch die Brückenstraße nach Oberschöneweide. In der Brückenstraße führt die Demo an den Naziläden Hexogen und Zum Henker vorbei. In Oberschöneweide geht es durch die Wilhelminenhofstraße und die Siemensstraße - vorbei an den Naziläden Dark7Side und "Sozialer Buchladen" - zum Platz am Kaisersteg. Dort findet das Abschlusskonzert statt.

Wer danach zur antikapitalistschen Walpurgisnacht-Demo im Wedding will, muss auf das Konzert am Ende verzichten und sich beeilen. S-Bahnen fähren von Schöneweide auf den Nordring. Ihr müsst dann nur spätesten Schönhauser Allee in die Ring-Bahn umsteigen.

17. April 2013 | News Redaktion

Nach jahrelangen Bemühungen der Initiative für ein Aktives Gedenken wird noch in diesem Monat die Silvio Meier Straße eingeweiht. Nach mehreren Jahren politisches Engagements wird die Gabelsbergerstraße in Berlin-Friedrichshain nun nach dem im Jahr 1992 ermordeten Hausbesetzer und Aktivisten umbenannt. Silvio Meier, der sich auch nach der Wiedervereinigung politisch engagierte, wurde bei einer Auseinandersetzung am U-Bhf. Samariter Straße von Neonazis erstochen.

17. April 2013 | News Redaktion

Gegen das Vergessen! Gegen Rassismus! Straßen in Berlin erinnern jetzt an Opfer des NSU
Anlässlich des NSU-Prozessbeginns am 6. Mai 2013 haben wir in Berlin am 15.4. neun Straßen umbenannt, die nun an die Menschen erinnern, die vom sogenannten NSU aus rassistischen Motiven getötet wurden.

Die Manteuffelstraße heißt jetzt Mehmet-Kubasik-Straße.

Die Liebig Straße und die Riagaer Straße heißen jetzt Enver-Şimşek-Straße.

Der Akonaplatz heißt jetzt Abdurrahim-Özüdoğru-Platz.

Die Straßen am Teutoburger Platz heißen jetzt Süleyman-Taşköprü-Straße.

Die Bernauer-Straße heißt jetzt Habil-Kiliҫ-Straße.

Die Straßen am Leopoldplatz heißen jetzt Mehmet-Turgut-Straße.

Die Wrangelstraße heißt jetzt Halit-Yozgat-Straße.

Die Wissmannstaße heißt jetzt Theodoros-Boulgarides-Straße.

Die Adalbertstraße heißt jetzt Ismail-Yaşar-Straße.

11. März 2013 | News Redaktion

In den vergangenen Tagen fanden mehrere Vorfeldaktionen zur Antifa-Demo am 30.4 und den Gegenaktionen zum geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin-Schöneweide statt. Heute wurde dabei ein Transpi gegen die Nazikneipe „Zum Henker“ an einem Gebäude gegenüber der F&M Mietgesellschaft in der Friedrichstraße 235 angebracht. Seit knapp mehr als einem Jahr finden Aktionen gegen die F&M Mietgesellschaft statt. Diese verwaltet die Räumlichkeiten von Berlins wichtigster Nazikneipe und gehört zur Zentralen Boden Immobilien Gruppe (ZBI). Die F&M und ZBI Gruppe verhalten sich bezüglich „Zum Henker“ äußerst unkooperativ. Die heutige Aktion sollte erneut den akuten Handlungsbedarf verdeutlichen und der Forderung: „Zum Henker“ kündigen - jetzt sofort!“ Nachdruck verleihen.

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