Friedrichshain-Kreuzberg

2. Dezember 2013 | News Redaktion

In der Nacht des 1. Dezember wurde der Innensenat von Berlin mit Farbe angegriffen. Die Aktion richtete sich gegen die rassistische Politik des Innensenators Henkel und sein Ultimatum gegen den von Geflüchteten besetzten Oranienplatz. Henkel will die Situation am O-Platz zu einer Frage von Law and Order erklären. Das ist zynisch angesichts von Gesetzen, die Geflüchtete abwerten, ausgrenzen und kriminalisieren. 

Einen Tag nach dem Ultimatum von Henkel forderte die Industrie- und Handelskammer in der Presse den Zuzug von ausländischen Fachkräften. Dies zeigt wer in dieser Gesellschaft einen Platz haben soll und wer nicht. Die Geflüchteten am O-Platz sind die vom globalen Kapitalismus Ausgestoßenen, die selbst in einer selbsternannten Demokratie keinen Platz finden sollen.

2. Dezember 2013 | News Redaktion

Die NPD-nahe Initiative "Nein zum Camp am O-Platz" plant für den 6.12. ab 18 Uhr eine Kundgebung am Frankfurter Tor (angemeldet nord-westliche Ecke) unter dem Motto "Kultur erhalten - Kein Verzicht auf Weihnachten zu gunsten von Muslimen". Die Kundgebung richtet sich gegen die Politik des Bezirksamtes, aber vor allem gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringung in Berlin. Dies können und wollen wir nicht widerspruchslos hinnehmen. Berlin ist eine multikulturelle Stadt und es ist für uns unerträglich, wenn Menschen anderer Herkunft oder anderem kulturellem Hintergrund öffentlich diskriminiert werden. Wir rufen deshalb zu einer Gegenkundgebung mit dem Motto: "Alle sollen feiern! – Gegen Rassismus und Rechtspopulismus" auf.

Freitag, 6. Dezember 2013 / 18 Uhr Frankfurter Tor (an der Uhr)

25. November 2013 | News Redaktion

Ich hätte nie gedacht, dass das Trauerspiel in Schneeberg noch zu toppen ist. 1.500 Demonstrant_innen, kämpferische Lautiansagen und dann ... rumstehen. Und es war tatsächlich ziemlich leicht, auf die Naziroute zu gelangen, ja sogar zu den Nazis selber auf den Markt. Wie war das, kein Fußbreit den Faschist_innen? War wohl dann irgendwie nicht gewollt.Und wieder hat anscheinend der Wille gefehlt und sie sind wieder marschiert. So zogen am Samstag mehr als 120 Nazis, beinahe ungestört von Schöneweide nach Rudow. In dieser Gegend kam es in diesem Jahr mehrfach zu Angriffen und hier befindet sich auch der strukturelle Kern der Nazis-Szene mit „Henker“ und co.

25. November 2013 | News Redaktion

+ Camp ist akut räumungsbedroht + Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann/Grüne trägt die Verantwortung + Pressekonferenz am 25.11. 14 Uhr/Oranienplatz + Unterstützung nötig! +

24. November 2013 | News Redaktion

Am Samstag Nachmittag, den 23. November 2013 zog die jährlich stattfindende Silvio-Meier-Demonstration zum 21. mal durch den Berliner Bezirk Friedrichshain. Es nahmen mehr als 6.000 Menschen an dem Zug teil. Die Silvio-Meier-Demo ist mittlerweile die größte regelmäßig stattfindende Antifa-Demonstration in Deutschland.

Erstmalig zog die Demonstration durch die Silvio-Meier-Straße. Flankiert mit zahlloser Pyrotechnik und Feuerwerk streiften die Teilnehmer die ehemals besetzen Häuser in der Rigaer Straße.

Während der Demonstration und auch noch nach Beendigung stürmten die Prügeltruppen der Berliner Polizei immer wieder in Menschenmengen und griffen sich anlasslos Leute heraus.

22. November 2013 | News Redaktion

Flugblatt als Kopiervorlage

Bereits in den Jahren 2003 bis 2007 demonstrierten lokale Kameradschafts-und heutige JN-Strukturen im Berliner Südosten für ein „nationales Jugendzentrum.“ Nachdem der jährliche Aufmarsch im Dezember 2008 nach Lichtenberg verlegt worden und dort an starken Gegenprotesten gescheitert war, wurde es ruhig um diese Neonazi-Kampagne.
Nun wird die Forderung nach „nationalen Freiräumen“  wieder hervorgekramt. Für Samstag mobilisiert der Berliner Landesverband der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“, in dem die maßgeblichen Akteure des unter Druck geratenen Neonazi-Netzwerks „NW Berlin“ mittlerweile eine neue politische Heimat gefunden haben, parallel zur Silvio-Meier Demonstration zu einer Aufmarsch in Berlin. Man greift dabei offenbar auf altbekannte Wege zurück und möchte wie bereits 2007 vom S-Bhf Schöneweide über Oberschöneweide  und Johannisthal zur Rudower Spinne ziehen.

22. November 2013 | News Redaktion

Auch in diesem Jahr mobilisieren antifaschistische und linksradikale Gruppen zu einer kraftvollen Antifa Demo in Gedenken an Silvio Meier. Gleichzeitig mobilisieren diverse Spektren aus der Naziszene zu einer Demonstration in Berlin. Anlass dafür sind schwere Verletzungen, die der Nazikader Björn Wild nach einer Auseinandersetzung in Kreuzberg davongetragen haben soll. Seit Jahren ist dieser für die militante Naziszene aktiv. Mittlerweile hat er seine Arbeit in die Dienste der NPD gestellt. Er war und ist regelmäßig an Übergriffen auf Linke beteiligt. Generell sieht die Berliner Naziszene schwere Zeiten entgegen. Außerdem stehen zahlreiche Nazikader und Locations im Fokus von Gerichtsprozessen. Der NW-Berlin Stützpunkt in der Lückstr. 58 muss deshalb im kommenden Jahr die Türen endgültig dichtmachen.

18. November 2013 | News Redaktion

Die Antifaschistische Linke Berlin ruft auch dieses Jahr gemeinsam mit anderen linken Gruppen zum Gedenken an den ermordeten Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier auf. Seine feige Ermordung durch Neonazis jährt sich dieses Jahr zum 21. Mal. Wir rufen alle Antifas auf sich an der Demonstration zu beteiligen und kreative Aktionen im Vorfeld durchzuführen.
Die Silvio-Meier-Straße wurde im Jahr 2012 auf Druck von antifaschistischen Initiativen  eingeweiht, welches sich seit mehreren Jahren für ein aktives Gedenken einsetzt. Die Demonstration wird dieses Jahr wieder am U-Bhf. Samariter Str. starten und unter anderem durch die Silvio-Meier-Straße und den Friedrichshainer Kiez ziehen.

16. November 2013 | News Redaktion

Laut Polizeibericht haben gestern Abend (Freitag, 15.11.2013) vier unbekannte Personen einen Nazi am Michaelkirchsplatz zusammengeschlagen. Zu solchen Anlässen wurden die Nazis in der Vergangenheit schon aktiv. Seid aufmerksam!

Update vom 19. November: Bei dem angegriffenen Fascho handelt es sich um Björn Wild. Wild ist JN-Landesvorsitzender in Berlin und gilt neben Sebastian Schmidtke und Sebastian Thom als Anführer des Neonazi-Netzwerk NW Berlin. Es gibt einzelne Aufrufe von Nazis "nächsten Samstag (23. November) nach Berlin zukommen und für den JN Landesvorsitzenden aus Berlin auf die Strasse zu gehen." Am 23. November findet auch die Silvio Meier-Demonstration statt.

8. November 2013 | News Redaktion

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.
Zum 21. Jahrestag werden wir erneut auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die – von uns erkämpfte – Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

Demonstration: Samstag | 23. November 2012 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße
Mahnwache: Donnerstag | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf Samariter Straße (bringt Kerzen und Blumen mit)
Antifaschistischer Stadtspaziergang: Vor der Mahnwache | 16 Uhr | Frankfurter Tor (an der Uhr)

Aufruf für dieses Jahr - Gespräch zum 20. Jahrestag - Dokumentation zu 20 Jahren Silvio Meier-Demonstration

Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!

Seiten