Mitte

5. Juni 2013 | News Redaktion

Am Mittwoch, 5. Juli plant die NPD ab 13.00 Uhr eine Kundgebung gegen die doppelte Staatsbürgerschaft und für eine noch restriktivere Asylpolitik auf dem Potsdamer Platz und hetzt in ihrem Aufruf gegen Menschen wegen ihrer vermeintlichen Herkunft. Dazu gehört die Ethnisierung sozialer und gesamtgesellschaftlicher, systembedingter Probleme ebenso wie die pauschale Verunglimpfung und Kriminalisierung von Menschen wegen einer vermeintlichen Herkunft, um so genannte "Rückführungsprogramme" und eine noch restriktivere "Asylpolitik" zu fordern. Damit versuchen Nazis immer wieder an den breit in der Mitte der Gesellschaft vorhandenen Rassismus sowie an Ressentiments anzuknüpfen, die auch von Teilen der Politik nicht nur mit dem Bezug auf eine doppelte Staatsbürgerschaft, Asyl und Migration und auch nicht nur im Wahlkampf genutzt und transportiert werden.

17. April 2013 | News Redaktion

Gegen das Vergessen! Gegen Rassismus! Straßen in Berlin erinnern jetzt an Opfer des NSU
Anlässlich des NSU-Prozessbeginns am 6. Mai 2013 haben wir in Berlin am 15.4. neun Straßen umbenannt, die nun an die Menschen erinnern, die vom sogenannten NSU aus rassistischen Motiven getötet wurden.

Die Manteuffelstraße heißt jetzt Mehmet-Kubasik-Straße.

Die Liebig Straße und die Riagaer Straße heißen jetzt Enver-Şimşek-Straße.

Der Akonaplatz heißt jetzt Abdurrahim-Özüdoğru-Platz.

Die Straßen am Teutoburger Platz heißen jetzt Süleyman-Taşköprü-Straße.

Die Bernauer-Straße heißt jetzt Habil-Kiliҫ-Straße.

Die Straßen am Leopoldplatz heißen jetzt Mehmet-Turgut-Straße.

Die Wrangelstraße heißt jetzt Halit-Yozgat-Straße.

Die Wissmannstaße heißt jetzt Theodoros-Boulgarides-Straße.

Die Adalbertstraße heißt jetzt Ismail-Yaşar-Straße.

13. April 2013 | News Redaktion

Am Sonntag, 14. April will die neue rechtspopulistische Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in Mitte ihren Gründungsparteitag abhalten. Die NPD sieht in dieser Neugründung offenbar eine ernsthafte Gefahr und hat spontan eine Kundgebung vor dem Gründungsparteitag angemeldet. Beide Parteien eint ihre populistische Hetze gegen den Euro und fordern einen Ausstieg Deutschlands aus diesem.

Das Hotel InterConti am Tiergarten (Budapester Straße 2) stellt der AfD Räume für ihrem Gründungsparteitag zur Verfügung. Der Parteitag beginnt um 9 Uhr. Die NPD ruft zu ihrer Kundegebung für 12 Uhr auf.

8. Januar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Die Weddinger Gaststätte "Postkutsche" der CDU Inhaberin Karin Ruch ist geschlossen. Ihm vorrausgegangen waren diverse antifaschistische Interventionen, da nicht nur die lokale CDU Gruppe dort ihr Bierchen trank, sondern auch Veranstaltungen der NPD.

Wie die B.Z., bzw. ihr ebenfalls rechter Schreihals Gunnar Schupelius heute verlautet, hat die Gaststätte kurz vor Weihnachten die Bude zu gemacht. Dabei soll in bekannter Manier der Eindruck entstehen, die Wirtin wüsste bis heute nicht richtig, worum es bei den Anschuldigungen ging. Mach einigen Interventionen von Antifaschist_innen in den nächtlichen Stunden musste die Wirtin ihre "traditions" Stube wohl schliessen.

Schade ist's nicht drum. Wer Rassisten und Faschisten beherbergt, kriegt Probleme...
Für mehr Direkte antifaschistische Interventionen auch in eurem Kiez!

Freund_innen des Schwarz/Roten Wedding

25. Dezember 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Als antifaschistische und antirassistische Plattform „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Stellungnahme der Mitgliedervollversammlung des „Slaughterhouse e.V.“ zum Vorwurf der Veranstaltung rechter Konzerte. Anlass der nun schon mehrere Monate andauernden Auseinandersetzung um die Kulturpolitik des „Slaughterhouse eV.“ war ein im September geplantes Konzert mit den Black-Metal-Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“, welches am 20. September dieses Jahres unter dem Dach der „Kulturfabrik Moabit“ stattfinden sollte. Vor allem „Horna“ und „Tortorum“ waren im Vorfeld durch Schnittmengen zum verhältnismäßig kleinen und dennoch gut organisierten Spektrum des „National Socialist Black Metal“ (NSBM), dem neonazistischen Flügel der Black-Metal-Szene, aufgefallen.

7. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Wie heute in einer Stellungnahme des „Slaughterhouse e.V.“ [1] mitgeteilt wurde, wurden die Veranstaltungen NS-affiner Black Metal Bands am 11. November und 13. Dezember 2012 zwischenzeitlich abgesagt. Darüber hinaus wurden die Beziehungen zum Label „Apocalyptic Visions of Death“ mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Vertrauensbasis sei nunmehr nachhaltig gestört, hieß es vom Slaughterhouse.

5. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Schon wieder findet im Slaughterhouse e.V. ein Konzert mit Bands statt, die enge Verbindungen in das Spektrum des National Socialist Black Metal (NSBM) aufweisen. Gemeint ist das Konzert der Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), Vassafor (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden) unter Involvierung des Labels „Apocalyptic Visions of Death“ am 11. November. Zudem wird weiterhin zum 13. Dezember das Konzert des Rassisten und Antisemiten Jakob Zagrobelny (Musikprojekt: „Make a Change… Kill Yourself“) beworben. Die folgenden problematischen Bands sollen nun schon am 11. November in den Räumen des Slaughterhouse e.V. eine Auftrittsmöglichkeit erhalten: 

2. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Von der Öffentlichkeit und benachbarten Projekten weitgehend unbemerkt fand am 20. Oktober in den Räumen des Slaughterhouse e.V. unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit ein NS-affines Konzert statt. Ein Weiteres ist für den 13. Dezember geplant. Wir betrachten mit Sorge, mit welcher Häufigkeit in letzter Zeit öffentliche Auftritte rechter bis neonazistischer Gruppen und Einzelpersonen in den Räumen des Slaughterhouse e.V. intendiert und teilweise auch durchgeführt werden können. Dass diesem Treiben auf Seiten der Veranstalter_innen des Slaughterhouse e.V. reine Naivität zugrunde liegt, können wir indes kaum noch glauben.

16. Oktober 2012 | Naziwatch Reinickendorf

Wie wir kürzlich enthüllten, plant die NPD aus Reinickendorf am Dienstag den 16. Oktober eine Vortragsveranstaltung mit dem Reichsbürger und Antisemiten Gerd Walther im Wedding.

Räume erhalten sie dafür von der CDU-nahen Wirtin Karin Ruch, die das Lokal „Postkutsche“ am Nettelbeckplatz betreibt. Damit werden die Räumlichkeiten der Gaststätte zum wiederholten Male der neonazistischen NPD und ihren Referent_innen zur Verfügung gestellt. In der Vergangenheit konnten sie dort schon mehrfach ungestört ihre Hetze verbreiten.

16. Oktober 2012 | Naziwatch Reinickendorf

In der bekannten Weddinger Gaststätte „Postkutsche“ in der Gerichtstr. 34 am Nettelbeckplatz, in der auch die CDU-Wedding häufig tagt, wollte die NPD-Reinickendorf am 16. Oktober 2012 zusammen mit dem „Hoffmann von Fallersleben-Bildungswerk“ (HvFB) eine Vortragsveranstaltung durchführen. Der Reichsbürger und Holocaust-Leugner Gerd Walther war als Referent zum Thema „Der Revolutionsentwurf Horst Mahlers und dessen Verwirklichung in Moskau“ geladen. Daraus wurde jedoch nichts, denn im Vorfeld der geplanten Veranstaltung kam es zu einer Reihe antifaschistischer Aktionen rund um die Kneipe.

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