Mitte

20. März 2014 | News Redaktion

Am heutigen Abend fanden vor der schwedischen und der österreichischen Botschaft in Berlin zwei Kundgebungen in Solidarität mit den in Schweden und Wien inhaftierten Antifaschisten Joel und Josef statt. Circa 30 Menschen nahmen teil und brachten so ihre Solidarität mit den beiden Antifas zum Ausdruck. In den Botschaftsgebäuden fanden zur gleichen Zeit Kulturveranstaltungen statt, so dass eine gewisse Öffentlichkeit hergestellt war. Sicherheitspersonal und Polizei waren auch sichtich darum bemüht eine weitergehende Störung dieser zu verhindern.

4. März 2014 | News Redaktion

Am Sonntag (2. März) wurde in Berlin eine Lesung des rassistischen Buchautors Thilo Sarrazin verhindert. Das Magazin Cicero wollte mit ihm im Berliner Ensemble diskutieren. 200-300 Menschen versammelten sich vor dem Gebäude und störten die Ankunft der Sarrazin-Fans. Im Gebäude befanden sich ebenfalls dutzende Aktivist*innen. Diese hielten Schilder in die Höhe und stimmten Sprechchöre an. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen, Sarrazin fuhr nach Hause und die Sarrazin-Fans trollten sich.

3. März 2014 | News Redaktion

Am 2. März 2014 wollte Thilo Sarrazin im altehrwürdigen Brecht-Theater Berliner Ensemble sein neues Buch vorstellen. "Der neue Tugendterror" heißt es, und beklagt vermeintliche "Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland". Aber da Rassismus, genauso wie Faschismus, keine Meinung sondern ein Verbrechen ist, kamen viele Demonstrant_innen, um gegen diesen Auftritt vor und im Theater zu protestieren. Und siehe da: der Thilo kam nicht zu Wort, die Veranstaltung wurde zuerst unterbrochen, der Bürger-Mob griff die Protestierenden an, es kam zu Pöbeleien und Handgreiflichkeiten, bis dann letztlich die Veranstaltung abgebrochen wurde und der Sarrazin-Fanclub traurig den Ort verlassen musste, oooooh....

26. Februar 2014 | News Redaktion

Am 2. März 2014 (11 Uhr) will Thilo Sarrazin sein neues Buch im Berliner Ensemble vorstellen, im altehrwürdigen Brecht-Theater am Schiffbauerdamm. "Der neue Tugendterror" heißt es, und beklagt vermeintliche "Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland". Der Hassprediger mit Millionenpublikum inszeniert sich als Opfer einer halluzinierten linken Meinungsdiktatur.

16. Februar 2014 | News Redaktion

Unter dem Titel „Streitgespräch Daniele Ganser vs. Karl-Heinz Hoffmann zum Oktoberfestattentat“ findet am Donnerstag, dem 20. Februar 2014, im Viet-Haus eine Veranstaltung von Jürgen Elsässers rechtem „Compact“-Magazin statt. Das Streitgespräch soll als Film eingespielt werden. Der Rechtsterrorist Karl-Heinz Hoffmann steht danach für Fragen zur Verfügung. Es ist nicht das erste Mal, dass der Ex-Linke Elsässer im rechten Lager fischt und Rechtsterroristen sprechen lässt. Vor kurzem veröffentlichte er ein Gespräch mit dem Neonazi-Bombenleger Nick Greger.

28. Januar 2014 | News Redaktion

Eine Materialsammlung

In den Jahren 2012 und 2013 erschienen Recher­chen über den geal­terten Neo­na­zi­führer Arnulf Priem in Moabit [1]. Auch ohne aktu­ellen Auf­hänger, Priem ist Ende 2013 unbe­kannt ver­zogen, werden die Recher­chen und beglei­tende Ereig­nisse auf [recherche&aktion] doku­men­tiert.

28. Januar 2014 | News Redaktion

In Berlin-Mitte fand heute eine Straßenumbenennung statt. Nun heißt die Straße, die die Friedrichstraße zwischen Tauben- und Kronenstraße kreuzt Möhrenstraße. Um die Umbenennung zu erklären wurden an allen Straßenschildern Gedenktafeln mit englischem und deutschem Text aufgehängt:

"Berlin war bis 1918 die Hauptstadt des deutschen Kolonialreiches. Diese gewaltvolle Vergangenheit ist bis heute in der Stadt präsent. Auch die "Mohrenstraße" ist Zeugniss davon. Von Berlin ausgehende Aggression beraubte Menschen ihres Landes und Besitzes, ihrer Freiheit und ihres Lebens. Nach Berlin kamen kolonial geraubte Güter, Kunstschätze, sowie Menschen, die als Zwangsarbeiter und "Zooattraktion" versklavt und verschleppt wurden.

15. Dezember 2013 | News Redaktion

Zur Stunde demonstrieren Tausende in Solidarität mit den Kämpfen der Refuggee und dem Camp auf dem Oranienplatz durch Mitte. Ziel ist es die Räumungsdrohung von Henkel zu kippen. Bereits in den Morgenstunden haben Leute ihren Protest erfolgreich mit Farbbeutel gegen den Innensenat ausgedrückt. Vor diesem wird die Demonstration enden. Die Demonstrant_innen haben angekündigt dort bis zur Rücknahme des Ultimatums bleiben zu wollen. Der verstärkte Objektschutz für den Innensenat über das Wochenende konnte die erfolgreiche militante Aktion nicht verhindern. Bereits kurz nachdem Henkel sein Ultimatum verkündet hatte, waren Farbbeutel auf den Innensenat geflogen. Schön zu sehen, dass trotz jeder Aufrüstung der Sicherheitsbehörden immer Räume für militante Interventionen bleiben.

15. Dezember 2013 | News Redaktion

Anlässlich des globalen Aktionstages startet der Refugee Protest Berlin die Mobilisierung zu der europaweiten Kampagne für die Rechte der Geflüchteten. Im Frühjahr 2014 beginnt der Sternmarsch nach Brüssel! Symbolisch werden wir uns schon heute auf den Weg nach Europa machen: Vom Roten Rathaus führt die Route der Demo zum EU-Haus am Pariser Platz. Die Forderungen sind nach wie vor: 1) Residenzpflicht abschaffen! 2) Zwangsunterbringung in Lagern abschaffen! 3) Alle Abschiebungen stoppen, sofort!

18. Dezember / 17 Uhr / Alexanderplatz/Rotes Rathaus

Mehr Infos: globalmigrantsaction | asylstrikeberlin

15. Dezember 2013 | News Redaktion

Am gestrigen Abend beteiligten sich etwa  150 Antifaschist*innen an einer Demonstration in Kreuzberg. Die Demonstration unter dem Motto „Keine Zusammenarbeit mit Nazis – Zum Henker dichtmachen, Maria Fank raus schmeißen, Verfassungsschutz auflösen“ thematisierte die aktuelle Situation rund um die Nazikneipe „Zum Henker“, die Auseinandersetzungen um die Ausbildung von Maria Fank und die Verstrickungen des Verfassungsschutz mit dem sog. NSU.Auch die ständigen Hetzartikel gegen das Flüchtlingscamp am Oranienplatz und die Räumungsdrohung durch Henkel waren Thema der Demonstration. Ohne Verzögerungen zog die Demonstration deshalb vom Mehringplatz bis zum Flüchtlingscamp am Oranienplatz. Auf der ganzen Route wurden Flyer verteilt, um Passant*innen und Anwohner*innen über die Inhalte der Demonstration zu informieren. Der Vorbereitungskreis dankt den Dagewesenen.

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