Berlinweit

12. April 2013 | News Redaktion

Am 17. April 2013 beginnt in München der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Der sogenannte NSU ermordete, soweit bislang bekannt, innerhalb von sieben Jahren aus rassistischen Gründen neun Menschen mit Migrationshintergrund und verübte zwei Sprengstoffanschläge in einem Laden und einer Straße, bei denen Menschen mit Migrationshintergrund nur mit großem Glück nicht getötet, jedoch schwer verletzt wurden. Das Motiv für den Mord an einer Polizistin liegt noch im Dunkeln.

12. April 2013 | News Redaktion

Zwei Stunden Wortlaut Interview mit einem Kader der militanten Naziszene Berlins. Das klingt ziemlich abwegig oder nach einer Text-Idee der rechtsextremen „Jungen Freiheit“. Tatsächlich wollte aber ausgerechnet die einst linksliberale Wochenzeitung „Die Zeit“ genau so ein Interview abdrucken. Wir sind entsetzt über diesen Vorgang. Und fordern eine klare Stellungnahme der Redaktion.

9. März 2013 | News Redaktion

Seit einiger Zeit versuchen die Berliner Nazis Schöneweide zu ihrer neuen Homezone auszubauen. Sie verfügen mittlerweile über mindestens neun Läden rund um den S-Bahnhof Schöneweide. Viele Berliner Nazis sind in die Region gezogen. Für den 1. Mai ruft die NPD nun zu einer bundesweiten Demonstration in Schöneweide auf. Antifa-Gruppen bereiten gemeinsam mit Parteien, Gewerkschaften und der lokalen Zivilgesellschaft in dem Bündnis 1. Mai nazifrei! die Gegenproteste vor. Nach dem Vorbild von Dresden und dem 1. Mai 2010 in Berlin soll der Naziaufmarsch mit Massenblockaden gestoppt werden.

9. März 2013 | News Redaktion

Am 9. März 2013 finden in Berlin vor diversen Geschäften, welche die Nazi-Marken "Thor Steinar" und "Label 23" führen, Kundgebungen und Aktionen statt. Aufgerufen haben dazu das Bündnis „Kein Kiez für Nazis“ und die Initiative gegen Rechts Friedrichshain. In Berlin Bestehen trotz zahlreicher Aktionen weiterhin zwei Thor-Steinar-Läden, einer davon befindet sich am Bersarinplatz in Berlin-Friedrichshain. Auch in Weißensee, in der Prenzlauer Allee, gibt es nach wie vor einen Laden dieser Marke.

22. Februar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Am 1. Mai 2013 wollen Nazis durch Berlin-Schöneweide marschieren. Seit den Berliner Nazis durch kontinuierliche antifaschistische Arbeit ihr Rückzugsraum in Lichtenberg immer mehr genommen wurde, konzentrieren sie sich vermehrt auf Schöneweide. Bereits seit den 1990ern ist Schöneweide einer der regionalen Schwerpunkte der Berliner Nazi-Szene. Trotz kontinuierlicher Gegenwehr von Antifa und Zivilgesellschaft ist es den Nazis in den letzten zwei / drei Jahren gelungen, ihre Infrastruktur rund um die Brückenstraße auszubauen. Mit der Kneipe Zum Henker, dem Waffenladen Hexogen von Sebastian Schmidtke, dem sozialen Buchladen, der Kneipe Zur Haltestelle, dem El Coyote Club, dem Laden GetränkePartner und etlichen Nazi-WGs verfügen sie heute über ein erschreckend gut ausgebautes Netz an Anlaufpunkten. Die Verzahnung mit der lokalen Rocker-Struktur "Dark7side" des "Gremium MC" festigt ihre Verankerung im Kiez zusätzlich. Mit dem Naziaufmarsch am 1. Mai in Schöneweide wollen sie ihren Anspruch auf die Region unterstreichen.

13. Januar 2013 | Nazis auf die Pelle rücken

Bei einer NPD-Kundgebung am Freitag (11. Januar) im niedersächsischen Lingen hat Sebastian Schmidtke - Berliner Landesvorsitzender der NPD und zentraler Akteur bei NW Berlin - gemeinsam mit anderen hochrangigen NPD-MItgliedern Gegendemonstrant_innen angegriffen. Schmidtke und die anderen Angreifer waren als Ordner der NPD-Kundgebung gekennzeichnet. Die Kundgebung, die laut Presse von 500 Gegendemonstrant_innen "erfolgreich gestört" wurde, war Teil des niedersächsischen Landtagswahlkampfs der NPD.

26. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

+++ 5000 Menschen auf Silvio-Meier-Demonstration +++ Zahlreiche Festnahmen und Polizeiübergriffe +++ Angriffe auf "NW-Berlin"-Stützpunkt in der Lückstraße +++ Vormittags Proteste gegen Naziaufmarsch in Rudow +++

14. November 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Vor 20 Jahren, am 21. November 1992, wurde der Antifaschist, Hausbesetzer und Aktivist der linken DDR-Opposition Silvio Meier am U-Bhf Samariterstraße von Neonazis ermordet. Antifaschistische Gruppen aus Berlin mobilisieren unter dem Motto "Erinnern heißt Kämpfen! Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!" am 24. November bundesweit zur diesjährigen Silvio Meier-Demonstration. Schwerpunkt der diesjährigen Demonstration, die von Friedrichshain nach Lichtenberg zieht, sind die neonazistischen Morde des NSU und die Verstrickungen des deutschen Staates.

Der 20. Jahrestag der Ermordung Silvio Meiers steht auch für 19 Jahre selbst organisiertes, kämpferisches Gedenken an Silvio Meier und alle andere von Neonazis ermordeten. Einen Rückblick auf die eigene Geschichte werfen Berliner Antifaschist_innen mit einer Broschüre und einer Dokumentation von Aufrufen, Plakaten, Broschüren und Presseberichten.

5. November 2012 | admin

Erinnern heißt kämpfen! Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

26. Oktober 2012 | Nazis auf die Pelle rücken

Am 4. November 2011 wurde die Mordserie der nationalsozialistischen NSU bekannt. Seitdem kommen wöchentlich mehr Informationen über militante Strukturen der deutschen Nazi-Szene und die Verwicklungen der deutschen Repressionsorgane mit diesen ans Licht. Das Bündnis gegen das Schweigen ruft ein Jahr anlässlich des ersten Jahrestages zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Auch in Berlin finden auf Initiative des Bündnis gegen Rassismus Aktionen statt. Deren Aufruf findet ihr hier.

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