Berlinweit

14. Juli 2013 | News Redaktion

Erinnert sich eine_r an die 1990er Jahre? Weiß noch irgendwer, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit Frauen*-Antifa-Gruppen gab? Und kann sich jemensch erinnern, was diese Gruppen gefordert und erkämpft haben? Unser Eindruck ist, dass das Wissen, um feministische Antifa-Gruppen weitgehend verloren gegangen ist. Sich explizit Fantifa nennende Gruppen sind uns heute nicht bekannt. Es scheint, als sei die Verbindung von Feminismus und Antifa in Vergessenheit geraten und die Bezeichnung Fantifa weitestgehend in der Versenkung verschwunden. Eine bemerkenswerte Ausnahme stellt das kürzlich erschienene Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken“ dar.

14. Juli 2013 | News Redaktion

Siehe auch: Recherche: Die anwesenden Neonazis

Heute fanden sich an verschiedenen Stellen Berlins mehrere hundert Menschen unterschiedlicher politischer Ausrichtung für ein gemeinsames Pfeifkonzert und dem Austausch politischer Parolen zusammen. Die NPD versuchte eiligst eine "Gegentour" auf die Beine zu stellen und reiste den Akteur_innen mit zwei eigenen Autos hinterher, im Versuch sie immer wieder zu stören.

Der Versuch scheiterte kläglich...

12. Juli 2013 | News Redaktion

Updates:
12.07. 18.45: Zu den geplanten Aktionen in Hellersdorf.
12.07. 16 Uhr: Zeitlicher Ablauf und Kundgebunsorte bekannt.

19. Juni 2013 | News Redaktion

Am 22. Juni findet der transgeniale CSD statt. Los geht es um 14 Uhr am Platz der Luftbrücke. Von dort geht es nach Kreuzberg, vorbei am refuggee strike camp auf dem Oranienplatz zum Mariannenplatz. Bereits seit diesem Montag läuft eine Workshop-Reihe im Rahmen des tCSD. "Der diesjährige tCSD steht im Zeichen queerfeministischer Solidarität entgegen der faschistischen Kontinuitäten und Entwicklungen", heißt es im Aufruf.

14. Juni 2013 | News Redaktion

Vom 13. bis 16. Juni findet im Rahmen der Flüchtlingsproteste in Berlin ein internationales Flüchtlingstribural gegen die BRD statt. Der Regierung wird zur Last gelegt, mitverantwortlich zu sein für die tägliche Generierung von Fluchtursachen, für das Morden an den europäischen Außengrenzen und für das psychische und physische Leid, das Flüchtlinge und Migrant_Innen hier in Deutschland tagtäglich erleben. Auf dem Mariannenplatz werden die Anklagen vorgetragen und diskutiert. Zusätzlich finden mehrere Demonstrationen, Konzerte und andere Aktionen statt. Das Programm findet ihr hier. Auf der Seite des Flüchtlingstribunals gibt es auch einen aktuellen Live-Stream vom Tribunal.

Das Tribunal wird von The Voice - Refugee Forum Germany und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen organisiert. Weitere Informationen zu den Flüchtlingsprotesten in Berlin gibt es u.a. bei asylstrikeberlin.wordpress.com.

14. Juni 2013 | News Redaktion

Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte – kommt raus auf die Straße, denn sie gehört uns!

Feiert mit uns auf der behindert und verrückt feiern Pride Parade 2013 in Berlin! Tanzt Barrieren weg, hüpft über Schubladen, scheißt auf Diagnosen. Küsst den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmus, begehrt Krücken und Katheter. Malt Eurer Scham Pink und Glitzer auf die Wange, winkt ihr zum Abschied und lasst sie laufen. Rollt, humpelt, tastet Euch vor – zum Hermannplatz am 13. Juli, um 15 Uhr.

Denn wir sind viele. Wir verstören und verführen - und sind lauter als die Norm! Kommt alle zu unserer Parade. Unterstützer_innen sind eingeladen mitzumachen.

Einen längeren Aufruf und Infos zum Ablauf der Parade findet ihr auf der Seite des Vorbereitungsbündnis.

11. Mai 2013 | News Redaktion

Anlässlich des 20. Jahrestages der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl mobilisiert eine bundesweite Kampagne zu einer Demonstration am 25. Mai 2013 in Berlin. Vor 20 Jahren zogen Neonazis, unbescholtene Bürger und die etablierten Parteien an ei­nem Strang und verkündeten, dass in Deutschland kein Platz mehr sei für Asylsuchende. Noch während des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vereinbarten CDU/CSU, FDP und SPD die Grundgesetz­änderung. Am 26. Mai 1993 wurde schließlich der Grundgesetzartikel 16 ge­strichen, der – als politisches Be­kenntnis nach dem Nazismus –, allen “politisch Verfolgten” einen Rechtsanspruch auf Asyl einge­räumt hatte. Ersetzt wurde er durch den Abschiebe-Artikel 16a.

4. Mai 2013 | News Redaktion

Durchschnittlicher Provinz-Nazi-Aufmarsch wurde mit allen Mitteln durchgesetzt - trotz Antifa-Mobilisierungserfolg.

2. Mai 2013 | News Redaktion

Am 1. Mai sind NPD und freie Kameradschaften in Berlin-Schöneweide aufmarschiert. Einige tausend Antifaschist_innen haben versucht, den Aufmarsch zu verhindern, konnten dies jedoch gegen die Polizei nicht durchsetzen. Für eine Auswertung ist es noch zu früh, braucht es noch Diskussionen in unseren Zusammenhängen. Hier jedoch schon mal eine Chronologie der Ereignisse aus unserer Sicht.

Um 8.40 ketten sich vier Menschen in einer Betonpyramide auf der Nazi-Route fest. Sie blockieren diese fast vier Stunden auf Höhe der Brückenstraße 5. Die Bullen schaffen es schließlich, die Pyramide mit den  angeketteten Menschen auf einen Lastwagen zu verladen und wegzufahren. Den Leuten geht es gut.

30. April 2013 | News Redaktion

30. April

Heute um 17 Uhr ist die "Gemeinsam gegen Nazis"-Demo durch Schöneweide. Treffpunkt ist der S-Bhf Schöneweide. Die Route führt von dort zunächst nach süd-osten zum ehemaligen Zwangsarbeiterlager in der Britzer Straße. Von dort geht es wieder am S-Bhf Schöneweide vorbei (hier können sich gut Leute anschließen, die länger arbeiten müssen oder so) durch die Brückenstraße nach Oberschöneweide. In der Brückenstraße führt die Demo an den Naziläden Hexogen und Zum Henker vorbei. In Oberschöneweide geht es durch die Wilhelminenhofstraße und die Siemensstraße - vorbei an den Naziläden Dark7Side und "Sozialer Buchladen" - zum Platz am Kaisersteg. Dort findet das Abschlusskonzert statt.

Wer danach zur antikapitalistschen Walpurgisnacht-Demo im Wedding will, muss auf das Konzert am Ende verzichten und sich beeilen. S-Bahnen fähren von Schöneweide auf den Nordring. Ihr müsst dann nur spätesten Schönhauser Allee in die Ring-Bahn umsteigen.

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