Marzahn-Hellersdorf

19. März 2015 | News Redaktion

Dies war zum zweiten Mal in am Wochenende um den 28. Februar der Fall.
Dort wurde mit mehreren Helfer*innen über 20.000 Flyer in Briefkästen im Aufzugsgebiet der Neonazis in Marzahn verteilt. In den Flyern wurde versucht über die Fluchtgründe von Asylsuchenden zu informieren. Dies war der erste von einer Reihe von Flyern, die wir in diesem Gebiet verteilen wollen. Zum Ende dieser Reihe ist eine Zeitung geplant, wie es sie schon in Hellersdorf, Köpenick und Adlershof gab.
Für weitere Verteilaktionen werden wieder Leute gesucht. Dafür könnt ihr euch unter akm@riseup.net melden.

15. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Auch am letzten Montag, den 9. März, fanden sich am Abend gegen 19:30 Uhr ca. 80 Personen bei der rassistischen Demonstration der Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf (BB-Mahe) ein. Der Demonstrationszug startete wie üblich an der Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm, zog dann mit Reichsfahnen und rassistischen Parolen den Blumberger Damm hinunter. Nach einer Runde durch den Kiez ging es zurück zum Startpunkt, dem zukünftigen Standort des Containerlagers. Die rechten Demonstrant*innen führten neben den Reichsfahnen auch eine Deutschland- und eine Berlinfahne sowie das Transparent “Deutschland braucht Perspektiven” mit sich.

8. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Die “Montags-Nazis” sind nun seit ein paar Wochen fast unter sich, also unter sich “besorgten Bürgern”, also unter sich, “dem harten Kern”.
Und da dies der Fall ist, weicht nun die Berlinfahne einer Reichskriegsfahne. Klar, dass so etwas bei allen “besorgten Anwohner*innen” unter dem Kopfkissen liegt.

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Im Rahmen der Proteste gegen die rassistische Mobilisierung in Hellersdorf (Oktober 2013) wurde ein Format ins Leben gerufen, um komprimiert auf acht Zeitungsseiten antirassistische Inhalte massenhaft in die betroffenen Kieze zu bringen. Die Zeitung “Hellersdorf aktuell” beschrieb die Situation vor Ort, benannte Akteure der rassistischen Bewegung und gab praktische Tipps, wie eine Solidaritätsarbeit für Flüchtlinge im Bezirk möglich wäre. Die Zeitung wurde in einer Auflage von mehreren tausend Stück in den Briefkästen verteilt.

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am letzten Montag, den 23. Februar, feierten die besorgten Neonazis in Berlin-Marzahn ihr “14 zu 0″. Zum 14. Mal in folge liefen Rassist*innen durch den Kiez. Ein glasklarer Erfolg, wenn 50 Rassist*innen im Regen durch die dunkelsten Ecken von Marzahn marschierten. Startpunkt wie gewohnt war die Kreuzung Landsberger Alle / Blumberger Damm, an der die neue Unterkunft für Asylsuchende entstehen soll.
Seit Wochen brechen die Teilnehmer*innenzahlen der rechten Demos ein, auch die Stimmung wird zusehends mieser. Trotzdem will der harte Kern an der “neuen” Strategie festhalten und weiter demonstrieren. Möglich ist, dass ein kleiner Teil dieser Gruppe auch noch in Wochen mit Pappschilder um den Hals zu dritt an der Kreuzung stehen wird.

23. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

In Marzahn wollen am kommenden Montag,den 23. Februar wiederholt Nazis und Rassist*innen marschieren. Trotz ausbleibender Teilnehmer*innen hat sich ein harter Kern offenbar darauf eingeschworen auch weiterhin mit Megaphon und Bierflasche gröhlend gegen Geflüchtete zu hetzen.Auch an diesem Montag wird es wieder ab 18:30 Uhr eine Gegenkundgebung an der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm geben. Die Parteien machen wie üblich Infostände und die Kundgebung ist ein Anlaufpunkt für antifaschistischen Protest. Vortreffpunkt ist dafür wie üblich 17:45 Uhr Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

18. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am Montag Abend, den 16. Februar, marschierten bereits zum 13. Mal organisierte Nazis und nur noch wenige „besorgte“ Anwohner*innen“ durch Marzahn. Sichtlich zusammengeschrumpft zog der braune Mob gut eine Stunde und vornehmlich schweigend von der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm eine Runde durch den Kiez und zurück zum Ausgangspunkt. Von den ca. 70 Nazis am Startpunkt kamen nur knapp 40 wieder am ursprünglichen Startpunkt an. Neben dem Anmelder und bekannten Nazi Rene Uttke nahm auch der Landesvorsitzende der Partei Die Rechte Patrick Krüger an dem Aufzug teil. Wie bereits in den Wochen zuvor unterstützten Nazis der Freien Kräfte die Organisator*innen beim Ordnerdienst. Organisierte Nazis aus Marzahn-Hellersdorf bildeten den Kern der Demo.

12. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Buch, Köpenick, Falkenberg und Marzahn – überall sind die Nazis auf dem absteigenden Ast. Nur noch in Marzahn finden überhaupt regelmäßige rassistische Aufmärsche der “besorgten Bürger” statt. Zwar hatten die bürgerbewegten Nazis angekündigt auch hier ihre Demos einzustellen, dennoch will ein harter Kern offenbar weitermachen. Wir werden sie nicht ungestört marschieren lassen! Kommt zur Kundgebung und zeigt den Nazis, dass sie lieber gleich zu Hause bleiben sollten!

Vortreffpunkt I aus dem A-Bereich:
17:45 Uhr, S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)

10. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

In Marzahn demonstrierten am Montagabend, den 9. Februar, erneut Neonazis und Rassist*innen gegen den geplanten Bau einer Notunterkunft für Asylsuchende an der Kreuzung Landsberger Allee / Blumberger Damm. Gegen 19 Uhr fanden sich entgegen großspuriger Ankündigungen nur ca. 50-60 Teilnehmer*innen ein, die auch diese Woche wieder auf einen Lautsprecherwagen verzichten mussten.Gegen 19:40 Uhr setzten sich, unter Leitung von Rene Uttke, die auf knapp 100 Personen angestiegene Demonstration in Bewegung. Der Aufmarsch, der zu Beginn mehr einem Schweigemarsch glich, zog von der Kreuzung Landsberger Allee / Blumberger Damm in die Raoul Wallenberg Straße, über die Franz-Stenzer-Straße zum Eastgate. Von dort an bröckelte der Aufmarsch immer weiter auseinander, so dass nur ca.

5. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Schon bevor auf der Facebook-Seite der „Bürgerbewegung Marzahn“ verkündet wurde, am 02.02.2015 würde die „vorerst letzte Montagsdemo“ stattfinden und der Betrieb der Facebookseite würde nun eingestellt, kam es zu eher dilettantischen Einzelaktionen.

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