Marzahn-Hellersdorf

16. April 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Auch am kommenden Montag, den 20. April werden organisierte Nazis und rassistische Anwohner*innen aus Marzahn-Hellersdorf gegen Flüchtlinge und deren Unterbringung im Bezirk demonstrieren. Die bevorstehende Montagsdemonstration wird also an einem für die rechte Szene bedeutsamen Termin, nämlich dem Geburtstag von Adolf Hitler, stattfinden. Wir rufen deshalb dazu auf, sich am 20. April an der gleichzeitig stattfindenden antifaschistischen Demonstration mit Start am S-Bahnhof Marzahn zu beteiligen!

14. April 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

An der 20. Montagsdemonstration der “Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf” gegen das geplante Containerlager für Flüchtlinge beteiligten sich am gestrigen Abend, den 13. April maximal 40 Personen. Nur langsam füllten sich die Reihen, sodass vom Startpunkt Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm erst gegen 19:45Uhr losgegangen wurde. Mit drei Megaphonen, den üblichen Fahnen, Bannern und Parolen zogen die Nazis in das Wohngebiet am nördlichen Blumberger Damm. Darunter wie üblich und in leitender Funktion: René Uttke, Patrick Krüger sowie Daniela Fröhlich und Kai Schuster.

4. April 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

In Marzahn zeigten sich die Nazis von der Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf am Donnerstag, den 2. April 2015 wieder einmal von ihrer besten Seite. Um 17 Uhr fanden sich an der Marzahner Promenade, nahe dem S-Bahnhof Marzahn, ein Häuflein Nazis unter der Leitung von Rene Uttke zur Kundgebung ein. Damit wollten sie gegen eine Informationsveranstaltung demonstrieren, die zeitgleich beim Verein “Starke Familie” stattfand. Dort fand eine Dialogrunde für interessierte Anwohner*innen statt, um über das geplante Containerlager für Asylsuchende zu diskutieren.  Die Nazis wurden vorher ausgeladen, was für deutlich Unmut sorgte. Trotzdem ließen sie es sich nicht nehmen einzelne Personen quasi “undercover” hinein zu schicken. So versuchte ein Nazis die anwesenden Menschen zu fotografieren und provozierte mit rassistischen Aussagen.

Ihre Hetze und ihre rassistischen Slogans konnten Uttke und Kameraden auch direkt vor der Tür von sich geben. Ihre Kundgebung fand nur wenige Meter neben den Räumlichkeiten von “Starke Familie” statt. Die Polizei zeigte keinerlei Interesse die Drohungen, die von den Nazis ausgingen zu stoppen.

1. April 2015 | News Redaktion

Mit kaum wahrnehmbarer Mobilisierung fand auch in dieser Woche (30. März 2015) eine ‘Montagsdemo’ gegen die geplante Unterkunft für Geflüchtete in Marzahn statt. Dank der Zeitumstellung konnten Anwohner*innen und solidarische Aktivist*innen den Aufzug von knapp 30-40 Nazis, angemeldet und angeführt von Rene Uttke, zum ersten Mal bei Tageslicht beobachten. Am Startpunkt Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm wurden Reichs-, Berlin- und Deutschlandfahnen sowie das übliche Banner entrollt, bevor sich der Zug in Richtung Westen zum Einkaufszentrum EASTGATE in Bewegung setzte. Die Teilnehmer*innen ließen sich fast ausschließlich dem Nazi-Spektrum zuordnen, ein Großteil von ihnen erschien in schwarzen Klamotten. Von den Anwohner*innen gab es auch in dieser Woche kaum offene Zustimmung.

28. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Auch am letzten Montag (23.03.) trafen sich wiederholt bis zu sechzig Nazis, um gegen das in Marzahn geplante Containerlager für Geflüchtete zu demonstrieren. Die circa 60 Teilnehmer*innen zogen vom Startpunkt Landsberger Allee / Blumberger Damm ausgehend ausschließlich durch den Kiez Landsberger Tor.  Dabei wurde die Demo mehrmals für ausgedehnte Zwischenkundgebungen unterbrochen, sodass sie trotz des kurzen Streckenverlaufs fast zwei Stunden dauerte. Anmelder René Uttke nutzt für seine Anweisungen und die rassistischen Parolen wie üblich ein Megaphon. Im Verlauf der Demo wird damit auch gegen die Bundestagsabgeordnete Petra Pau (Die.Linke) und linke “Chaoten” gehetzt. Weiterhin behauptet Uttke, dass die gegenwärtige Verzögerung des Baustarts ein klarer Erfolg der Montagsdemos seien.

19. März 2015 | News Redaktion

Seit Wochen spielt sich an der bekannten Straßenkreuzung Landsberger Allee/Blumberger Damm im Herzen Marzahns das immer gleiche Schauspiel ab. Die bürgerbewegten Nationalsozialist*innen um ihre “Anführer” Rene Uttke und Patrick Krüger versammeln sich ab 18:30 Uhr am Bauzaun des künftigen Conatiner-Lagers und gehen, egal wie viele Leute sich einfinden, um 19.30 Uhr quer durch den Kiez.
Zuvor erscheint wöchentlich auf der Internetpräsenz der Nazis ein verzweifelter Aufruf zur Teilnahme an dem Aufmarsch. Mal mit mehr oder weniger Pathos erinnern die Rassist*innen an die “schönen” alten Zeiten im November 2014 und versuchen daran anzuschließen.

19. März 2015 | News Redaktion

Dies war zum zweiten Mal in am Wochenende um den 28. Februar der Fall.
Dort wurde mit mehreren Helfer*innen über 20.000 Flyer in Briefkästen im Aufzugsgebiet der Neonazis in Marzahn verteilt. In den Flyern wurde versucht über die Fluchtgründe von Asylsuchenden zu informieren. Dies war der erste von einer Reihe von Flyern, die wir in diesem Gebiet verteilen wollen. Zum Ende dieser Reihe ist eine Zeitung geplant, wie es sie schon in Hellersdorf, Köpenick und Adlershof gab.
Für weitere Verteilaktionen werden wieder Leute gesucht. Dafür könnt ihr euch unter akm@riseup.net melden.

15. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Auch am letzten Montag, den 9. März, fanden sich am Abend gegen 19:30 Uhr ca. 80 Personen bei der rassistischen Demonstration der Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf (BB-Mahe) ein. Der Demonstrationszug startete wie üblich an der Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm, zog dann mit Reichsfahnen und rassistischen Parolen den Blumberger Damm hinunter. Nach einer Runde durch den Kiez ging es zurück zum Startpunkt, dem zukünftigen Standort des Containerlagers. Die rechten Demonstrant*innen führten neben den Reichsfahnen auch eine Deutschland- und eine Berlinfahne sowie das Transparent “Deutschland braucht Perspektiven” mit sich.

8. März 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Die “Montags-Nazis” sind nun seit ein paar Wochen fast unter sich, also unter sich “besorgten Bürgern”, also unter sich, “dem harten Kern”.
Und da dies der Fall ist, weicht nun die Berlinfahne einer Reichskriegsfahne. Klar, dass so etwas bei allen “besorgten Anwohner*innen” unter dem Kopfkissen liegt.

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Im Rahmen der Proteste gegen die rassistische Mobilisierung in Hellersdorf (Oktober 2013) wurde ein Format ins Leben gerufen, um komprimiert auf acht Zeitungsseiten antirassistische Inhalte massenhaft in die betroffenen Kieze zu bringen. Die Zeitung “Hellersdorf aktuell” beschrieb die Situation vor Ort, benannte Akteure der rassistischen Bewegung und gab praktische Tipps, wie eine Solidaritätsarbeit für Flüchtlinge im Bezirk möglich wäre. Die Zeitung wurde in einer Auflage von mehreren tausend Stück in den Briefkästen verteilt.

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